Im Oscar-Rennen: Fatih Akins Film ″Aus dem Nichts″ | Filme | DW | 15.12.2017
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Filme

Im Oscar-Rennen: Fatih Akins Film "Aus dem Nichts"

Der deutsche Regisseur Fatih Akin hat Chancen auf einen Oscar. Die US-Filmakademie setzte sein Drama "Aus dem Nichts" mit Diane Kruger neben acht weiteren Filmen auf die Shortlist der Film-Trophäe.

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin ist wieder auf Erfolgskurs: Nachdem sein NSU-Drama "Aus dem Nichts" bereits in Cannes für Furore gesorgt hatte und am (11.12.2017) für die "Golden Globes" nominiert wurde, schaffte es der Film nun auch auf die Shortlist der Oscars.

Der Thriller erzählt von einem Anschlag, bei dem ein Deutschkurde und dessen Sohn ums Leben kommen. Diane Kruger spielt die Hauptrolle der verzweifelten Ehefrau, die die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen will. Im Mai hat sie in Cannes für ihre überzeugende Darstellung den Preis für die beste Schauspielerin gewonnen.

Harte Konkurrenz

Wie die Oscar-Akademie am Donnerstag in Beverly Hills mitteilte, steht Akins Film in Konkurrenz mit acht weiteren Mitbewerbern in der Sparte "nicht- englischsprachiger Film". Eine Rekordzahl von 92 Ländern hatte sich um die begehrte Trophäe beworben.

Neben "Aus dem Nichts" kamen unter anderem die Filme "The Square" (Schweden), "A Fantastic Woman" (Chile), "Loveless" (Russland) und "Foxtrot" (Israel) in die Vorauswahl. Am 23. Januar gibt die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, welche fünf Filme in die Endrunde kommen. Die 90. Oscar-Verleihung geht dann am 4. März 2018 in Hollywood über die Bühne.

Fatih Akin und Diane Krüger bei der Deutschland-Premiere von Aus dem Nichts in Hamburg (picture-alliance/Eventpress Golejewski)

Fatih Akin und Diane Kruger bei der Deutschland-Premiere von "Aus dem Nichts" in Hamburg

Mehr als 10 Jahre kein Auslands-Oscar für Deutschland

2017 hatte es Maren Ades Tragikomödie "Toni Erdmann" als deutscher Beitrag auf die Shortlist und später in die Endrunde der fünf Nominierten geschafft. Schließlich gewann aber das iranische Drama "The Salesman" von Asghar Farhadi den Auslands-Oscar.

Zuletzt holte 2007 der Stasi-Film "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck die Trophäe nach Deutschland. Davor triumphierte Caroline Link im Jahr 2003 mit "Nirgendwo in Afrika" und Volker Schlöndorff 1980 mit der Verfilmung des Günter-Grass-Romans "Die Blechtrommel".

pj/pl (dpa/afp)

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