Hunderte Vermisste durch Überschwemmung in Colorado | Aktuell Amerika | DW | 15.09.2013
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Aktuell Amerika

Hunderte Vermisste durch Überschwemmung in Colorado

Bei der Hochwassser-Katastrophe im amerikanischen Bundesstaat Colorado ist keine Entspannung in Sicht. Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus. Nach Medienberichten werden hunderte Menschen vermisst.

Unter Berufung auf den Katastrophenschutz schreibt die "Denver Post", in der Stadt Boulder und Umgebung fehle von 350 Menschen jede Spur. Die Behörden rechnen inzwischen auch mit einem weiteren Todesopfer:

Eine 60-jährige Frau war von den Fluten mitgerissen worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie ums Leben kam. Sie wäre das nunmehr fünfte bestätigte Todesopfer. Weitere seien zu erwarten, so die Polizei.

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Reißende Fluten

Die Nationalgarde ist mit sieben Hubschraubern im Einsatz, um Bewohner vor den Wassermassen zu retten. Helikopteraufnahmen zeigten, dass von den Ortschaften Jamestown, Lyons und Longmont kaum noch mehr als vereinzelte Inseln zu sehen sind.

Verängstigte Einwohner wurden mit abgeworfenen Fertigmahlzeiten versorgt. Allein in der Gegend Pinewood Springs würden 1200 Menschen in Sicherheit gebracht, teilte die Polizei mit. Nach den Wettervorhersagen könnten die Unwetter und Überschwemmungen noch mehrere Tage andauern.

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Präsident Barack Obama rief für die Region den Notstand aus, nachdem dort am vergangenen Mittwoch an einem Tag mehr Regen gefallen war als sonst in einem ganzen Jahr. Straßen hatten sich in reißende Flüsse verwandelt. Autos und auch Häuser wurden von den Wassermassen mitgerissen.

uh/ml (afp,dpa)

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