Hsin-Wei aus Taiwan | Lernerporträts - Video | DW | 20.07.2018
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Porträts Internationale Deutscholympiade 2018

Hsin-Wei aus Taiwan

An ihrer Lieblingssprache Deutsch schätzt sie, dass alles so ausgesprochen wird, wie man es schreibt. Problemlos geht der Deutschlehrerin deshalb die lange Bezeichnung für ein praktisches Gerät über die Lippen.

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Hsin-Wei aus Taiwan

Name: Hsin-Wei

Land: Taiwan

Geburtsjahr: 1988

Beruf: Deutschlehrerin an einer High School in Taichung und Musikerin

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Praktisch finde ich, dass die Wörter so ausgesprochen werden, wie sie geschrieben werden.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
es einfach meine Lieblingssprache ist. Außerdem kann ich über den Deutschunterricht meine Erfahrungen im deutschsprachigen Raum weitergeben. Ich unterrichte auch, weil ich gern mit unterschiedlichen Menschen arbeite.

Das ist typisch deutsch für mich:
Der Getränkemarkt. Wer ihn betritt, versteht die deutsche Bierkultur! Typisch ist auch, dass Deutsche direkt sagen, was sie denken.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Süddeutschland. Dort habe ich viele Freunde. Allerdings hat jede Stadt und jede Region ihren eigenen Reiz.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Maultaschen!!

Mein deutsches Lieblingswort:
Eierschalensollbruchstellenverursacher“. Ein wirklich lustiges Wort für ein praktisches Werkzeug, das es übrigens in meiner Heimat nicht gibt.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
„Ein fliehendes Pferd“ von Martin Walser. Ein Grund dafür ist, dass Walser aus dem süddeutschen Raum stammt.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Materialien aus dem Internet, Kurzgeschichten, Märchen, aber auch schon mal Werbetexte.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Das freie Sprechen. Außer im Unterricht haben sie keine Gelegenheit, Deutsch zu sprechen.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Dass einer meiner Schüler die Vorqualifikation zur Teilnahme an der Internationalen Deutscholympiade 2018 in Freiburg gewonnen hat.

Meine Erfahrungen mit den Angeboten der Deutschen Welle:
Sehr positiv. Ich nutze im Unterricht häufig die Serie „Meet the Germans“, um meinen Schülerinnen und Schülern den deutschen Alltag näherzubringen.

 

Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade2018. Sie wird gemeinsam vom Goethe-Institut mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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