Hoffnung für deutsche Autobauer | Aktuell Amerika | DW | 03.11.2019
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Handel

Hoffnung für deutsche Autobauer

In den USA erhobene Strafzölle auf Importautos aus Europa würden die deutsche Wirtschaft hart treffen. Auch wenn die Drohung noch im Raum steht, gibt sich der amerikanische Handelsminister erstaunlich versöhnlich.

Deutschland Autoexport im Hafen von Emden (picture alliance/dpa/J. Sarbach)

Fahrzeuge werden im Hafen von Emden verschifft (Archivbild)

Die US-Regierung hat einen Verzicht auf Strafzölle für Autoimporte aus Europa und Asien in Aussicht gestellt. "Wir haben sehr gute Gespräche geführt mit unseren europäischen, japanischen und südkoreanischen Freunden", erklärte US-Handelsminister Wilbur Ross. Sowohl die Gespräche mit einzelnen Unternehmen über ihre Investitionspläne als auch die Verhandlungen mit den Regierungen liefen gut. Er hoffe, es werde dadurch nicht nötig sein, die von US-Präsident Donald Trump vorgesehenen Restriktionen einzuführen, sagte Ross.

Wilbur Ross (picture-alliance/dpa/KEYSTONE/G. Ehrenzeller)

Hält Strafzölle für vermeidbar: Handelsminister Wilbur Ross

Trump hat in der Vergangenheit mehrfach mit Schutzzöllen auf Autoimporte von bis zu 25 Prozent gedroht, was insbesondere die exportlastige deutsche Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen würde. Betroffen wären vor allem Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler.

Entscheidung steht an

Im Mai hatte die US-Regierung die angedrohten Strafzölle für sechs Monate ausgesetzt. Mitte November muss erneut entschieden werden.

Nach Ansicht von Experten nutzt Trump die Zölle vor allem als Drohgebärde, um Zugeständnisse zu erzielen. Ein Jahr vor der US-Präsidentenwahl dürfte aber auch das Weiße Haus nicht an einer Eskalation des Handelskonfliktes mit Europa interessiert sein - zumal auch der Konflikt mit China noch nicht beigelegt ist.

wa/nob (rtr, afp, dpa)

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