Hochzeitsgerüchte im Bankenland | Podcast Wirtschaft | DW | 11.03.2019
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Podcast Wirtschaft

Hochzeitsgerüchte im Bankenland

Fusionieren Deutsche Bank und Commerzbank? +++ Boeing nach Flugzeugabsturz unter Druck +++ Reformpläne für Europa +++ 8. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima

Audio anhören 16:34

Die Deutsche Bank ist die größte, die Commerzbank die zweitgrößte Bank Deutschlands. Gerüchte über eine mögliche Fusion der beiden gibt es seit Monaten, nun haben die Spekulationen neue Nahrung bekommen. Wie sich die Zeiten ändern: Vor zehn Jahren waren Banken, die zu groß waren, ein Schreckgespenst. Inzwischen aber drängt selbst die Politik auf einen Zusammenschluss der beiden. Dazu ein Bericht aus unserem Frankfurter Börsenstudio und ein Gespräch mit Bankenexperte Thomas Hartmann-Wendels von der Universität zu Köln.

Abgestürzte Boeing

Bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sind am Sonntag alle 157 Insassen ums Leben gekommen. Die Absturzursache ist noch ungeklärt, der Flugschreiber wurde gerade gefunden. Fest steht, dass es sich um eine Boeing des Typs 737 Max 8 handelt. Eine Maschine desselben Typs war im vergangenen August in der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta abgestürzt. China und Indonesien haben nun erstmal ein Flugverbot für diese Maschinen verhängt, und Hersteller Boeing steht unter Druck.

Visionen für Europa

Anfang März hat er es wieder versucht: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron präsentierte erneut zahlreiche Reformideen für die Europäische Union. Beim Handel, bei der Verteidigung, aber auch in der Asylpolitik fordert Macron mehr Gemeinsamkeit und bessere Abstimmung. Im Herbst 2017 hatte Macron schon einmal ein großes Konzept für Europa vorgelegt, eine Antwort aus Berlin blieb damals ewig aus. Diesmal ging es schneller: Am Sonntag skizzierte die Nachfolgerin Angela Merkels an der Spitze der CDU ihre Ideen zu Europa. Die sind in vielerlei Hinsicht ein Gegenentwurf zu Macron.

Jahrestag der Katastrophe

Heute vor acht Jahren, am 11. März 2011, erschütterte ein schweres Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami den Norden Japans. Im Atomkraftwerk Fukushima kam es zum Super-Gau. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch viele Jahre andauern. Das Unglück hat allerdings nicht dazu geführt, dass sich Japan von der Atomkraft verabschiedet. Ganz anders in Deutschland – hier wurde Fukushima zum Auslöser für die Energiewende.

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Jürgen Kuhn

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