Hellas Filmbox zeigt Dokus und Newcomer | Kultur | DW | 16.01.2019
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Filmfestival

Hellas Filmbox zeigt Dokus und Newcomer

Zum vierten Mal gastiert das griechische Filmfestival Hellas Filmbox im Berliner Kino Babylon. Der Film "Die letzte Notiz" über ein Konzentrationslager im Athener Vorort Chaidari eröffnet das Festival.

Knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall steht das Festival in diesem Jahr unter dem Motto "No Walls - Mehr Geil". Neben Spielfilmen und preisgekrönten Dokumentationen stehen auch Newcomer-Werke griechischer Filmemacher auf dem Programm

Das Festival beginnt mit dem Eröffnungsfilm "Die letzte Notiz" im Original mit deutschen Untertiteln. Der Film spielt während des Zweiten Weltkriegs im Athener Vorort Chaidari. Von den Deutschen okkupiert, errichtet die SS hier ein Konzentrationslager. Dort wird der Widerstandskämpfer Napoleon Sakotzides während seiner Gefangenschaft zum Dolmetscher des deutschen Lagerkommandanten Karl Fischer. 200 griechische Widerstandskämpfer werden am 1. Mai 1944 hingerichtet.

Zur Eröffnung der Hellas Filmbox, die vom 16. bis 20. Januar läuft, ist Maria Farantouri angekündigt. Die 71-Jährige gilt als bedeutendste Sängerin Griechenlands. Sie wird die Ballade von Mauthausen interpretieren. Sie basiert auf Gedichten von Iakovos Kambanellis, der das Konzentrationslager Mauthausen überlebte.

Auch der Abschlussfilm beschäftigt sich mit der Historie: "1968" von "Zimt und Koriander"-Regisseur Tassos Boulmetis widmet sich einem Basketballspiel zwischen AEK Athen und Slavia Prag vom 4. Mai 1968.

"Mich beeindruckten das deutsche Publikum und die Berliner Griechen, die gekommen sind, die vollen Säle, die Anwesenheit von vielen Regisseuren und die Geschwindigkeit, mit der dieses Festival vom Publikum angenommen wurde", sagte Yannis Sakarides, Regisseur von "Wild Duck" und "Amerika Square" nach der ersten Hellas Filmbox.

Die Deutsche Welle ist Medienpartner der Veranstaltung.

tla/so (hellasfilmbox.de, babylonberlin.eu)

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