Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg steigen ab | Sport | DW | 11.05.2019
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33. Spieltag

Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg steigen ab

Der VfB Stuttgart wendet mit einem Sieg den direkten Abstieg ab. Hannover 96 kann trotz eines Erfolgs nicht mehr den Relegationsrang 16 erreichen - ebenso wenig wie der 1. FC Nürnberg.

Das Aufbäumen des Schlusslichts kam zu spät. Hannover 96 verabschiedete sich mit einer der besten Saisonleistungen im letzten Heimspiel der Saison von den eigenen Fans - und von der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Thomas Doll gewann gegen den SC Freiburg mit 3:0 (1:0) und verbesserte sich auf den vorletzten Tabellenrang. Umsonst. Durch den 3:0 (1:0)-Sieg des VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg steht fest, dass die Niedersachsen es nicht mehr auf den Relegationsplatz schaffen können.

Dafür hätten die Schwaben die letzten beiden Spiele verlieren und Hannover beide gewinnen müssen. Für die 96er ist es bereits der sechste Abstieg - nach 1974, 1976, 1986, 1989 und 2016. Er kam trotz des letzten Aufflackerns mit Ansage: Seit dem 15. Spieltag stand Hannover ohne Unterbrechung auf einem der beiden Abstiegsplätze. Auch der Trainerwechsel zur Winterpause von André Breitenreiter zu Thomas Doll brachte nicht die Wende. "Wir wissen alle, dass wir nicht heute abgestiegen sind", sagte Doll nach dem Sieg gegen Freiburg. "Heute haben die Jungs ein klasse Spiel gemacht, sie standen mit dem Rücken zur Wand. Aber leider hat es nicht geklappt."

Mathenia: "Mentalität allein reicht nicht"

Und auch der 1. FC Nürnberg steigt ab. Die Franken kassierten in ihrem letzten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eine 0:4 (0:0)-Pleite und bauten ihren Bundesliga-"Rekord" auf nun neun Abstiege aus. "Wir haben immer unser letztes Hemd auf dem Platz gegeben, von der Mentalität kann man uns in keinem Spiel etwas vorwerfen", sagte Torwart Christian Mathenia. "Das ist eine gute Basis für den Abstiegskampf, aber in der Bundesliga gehört mehr dazu."

Auch bei den Nürnbergern, die nach nur einer Spielzeit im Oberhaus wieder den Gang in die 2. Liga antreten müssen, verpuffte der Trainerwechsel. Boris Schommers hatte Mitte Februar Michael Köllner abgelöst.