Hallen-WM: Silber für Kugelstoßer Storl | Sport-News | DW | 03.03.2018
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Hallen-Leichtathletik-WM in Birmingham

Hallen-WM: Silber für Kugelstoßer Storl

Der zweimalige Freiluft-Weltmeister im Kugelstoßen, David Storl, sichert sich bei der Hallen-WM in Birmingham den zweiten Platz - und richtet den Blick bereits auf die Heim-EM im Sommer in Berlin.

Er stieß die Faust jubelnd nach oben und schnappte sich die deutsche Fahne: Kugelstoß-Routinier David Storl hat bei der Hallen-WM der Leichtathleten in Birmingham Silber und damit die zweite Medaille für das DLV-Team gewonnen. Der 27-Jährige musste sich mit einer Weite von 21,44 Metern nur dem überragenden Neuseeländer Tomas Walsh geschlagen geben, der seinen Titel mit 22,31 Metern verteidigte. Bronze holte der Tscheche Tomas Stanek ebenfalls mit 21,44 Metern, doch Storl lag mit seiner zweibesten Tagesweite vorn. Zum WM-Auftakt hatte Hochspringer Mateusz Przybylko überraschend Bronze gewonnen.

Fokus auf EM in Berlin

"Das Wichtigste war für mich, dass man zum Saisonhöhepunkt die beste Leistung abliefert", sagte Storl, "und das hat heute geklappt. Bronze war eigentlich das absolute Fernziel." Der Blick des zweimaligen Freiluft-Weltmeisters geht aber schon Richtung Europameisterschaft, die im August in Berlin stattfinde: "Das ist der Startschuss für die Sommersaison. Auf diesem Niveau müssen wir jetzt aufbauen und uns Richtung 22 Meter orientieren." Schon bei den Hallenweltmeisterschaften 2012 und 2014 hatte Storl Silber gewonnen.

Roleder verpasst Medaille knapp

Hürdensprinterin Cindy Roleder wurde in Birmingham Fünfte über 60 Meter. Der Europameisterin fehlten im Finale in 7,87 Sekunden allerdings nur drei Hundertstel zum Bronze-Rang. Weltmeisterin wurde die Amerikanerin Kendra Harrison in 7,70 Sekunden vor ihrer US-Teamkollegin Christina Manning (7,79) und der Niederländerin Nadine Visser (7,84).

sn/mrl (dpa, sid)

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