Häuslebauer in der Immobilienkrise | Markt und Menschen | DW | 11.11.2008
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Markt und Menschen

Häuslebauer in der Immobilienkrise

Träume vom Eigenheim in Lettland, Run auf Ruinen in Rotterdam und grenznahes Wohnen, damit der Weg zur Arbeitsstelle im Ausland kürzer ist – das sind unsere Themen im Schwerpunkt "Markt und Menschen".

Richtfest

Viele Letten träumen vom Eigenheim.

Vom eigenen Haus träumte der Lette Grits schon lange und als Lettland 2004 der EU beitrat wurde sein Traum Wirklichkeit, mit Hilfe eines günstigen Kredites von einer Bank aus dem Westen. Doch dann kam die Finanzkrise. Häuslebauer wie Grits haben jetzt einen Haufen Schulden, ein halbfertiges Haus und wissen nicht wie es weitergehen soll. Birgit Johannsmeier berichtet in Fokus Europa.

Weitere Themen der Sendung am 11.11.2008 22:15 UTC:

In den Niederlanden jedoch sieht die Situation etwas anders aus. Denn hier gibt es eine in Europa einzigartige Regelung: Wer eine Immobilienhypothek aufnimmt kann die Zinsen dafür von den Steuern abschreiben. Kein Wunder, dass Häuser kaufen hier die normalste Sache der Welt ist. Trotz Finanzkrise. Ganz besonders attraktiv sind momentan Häuser in einem bestimmten Stadtviertel in Rotterdam. Vor allem junge Leute reißen sich geradezu um die Objekte. Kerstin Schweighöfer hat für Fokus Europa bei der Haussuche zugeschaut.

Auch viele Polen schrecken trotz der Finanzkrise nicht davor zurück, Häuser und Wohnungen zu kaufen. Die eignen vier Wände haben einfach einen extrem hohen Stellenwert, es ist ein Statussymbol, und sicherer als Aktien – so erklären Fachleute dieses Phänomen. Besonders attraktiv sind seit einiger Zeit Häuser in Ostdeutschland. In Löcknitz zum Beispiel, einer kleinen Stadt 20 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt traf Fokus Europa-Reporterin Justyna Bronska überall polnische Käufer.

Audio und Video zum Thema

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