Großrazzia wegen Menschenhandels in drei Bundesländern | Aktuell Europa | DW | 21.08.2019
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Verbrechen

Großrazzia wegen Menschenhandels in drei Bundesländern

Der Verdacht lautet auf organisierte Kriminalität. In mehreren deutschen Bundesländern laufen seit den frühen Morgenstunden Razzien. Im Mittelpunkt steht das Baugewerbe.

Deutschland Berlin | Razzien wegen Menschenhandels (picture-alliance/dpa/P. Zinken)

Zollbeamte nahmen sich mehrere Baustellen vor, wie hier in Berlin-Stralau

Wegen illegaler Beschäftigung am Bau durchsuchen Bundespolizei und Zoll mit 1900 Beamten seit dem frühen Morgen mehr als 100 Wohnungen und Geschäfte in Berlin sowie in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Der Tatvorwurf lautet auf Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern im Baugewerbe, wie ein Sprecher des Hauptzollamtes sagte. 

Die Beamten sind im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin im Einsatz. Durchsucht würden Baustellen, Geschäftsräume und Steuerberaterbüros, hieß es am Morgen. Die Durchsuchungen sollten voraussichtlich den ganzen Tag andauern.

lh/kle (dpa, afp)