″Grace″ sorgt für Todesopfer in Mexiko | Aktuell Welt | DW | 22.08.2021
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Wirbelstürme

"Grace" sorgt für Todesopfer in Mexiko

Der Hurrikan "Grace" hat an der mexikanischen Golfküste mindestens acht Menschen in den Tod gerissen. An der Ostküste der USA ist derweil Tropensturm "Henri" auf Land getroffen.

Mexiko | Hurrikan Grace

Starke Windböen rissen in Tecolutla im mexikanischen Bundesstaat Veracruz Bäume um

Eine Frau und fünf Kinder seien bei einem Erdrutsch in der Ortschaft Banderilla ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur des Bundesstaates Veracruz, Cuitláhuac García Jiménez, mit. Ein Mann sei in Poza Rica getötet worden und ein weiteres Kind beim Einsturz eines Hauses in Xalapa. Präsident Andrés Manuel López Obrador sprach den Angehörigen sein Beileid aus. "Ihr seid nicht allein", schrieb er auf Twitter.

"Grace" war als Hurrikan auf die mexikanische Golfküste getroffen und hatte über Land dann rasch an Kraft verloren. Allerdings sorgte er für heftigen Regen. Der Zivilschutz berichtete von Erdrutschen und Überschwemmungen in mehreren Bundesstaaten.

Mexiko | Hurrikan Grace

Nach dem Sturm kam der Regen - der Hurrikan "Grace" zerstörte das Haus dieser Mexikanerin

In fast zwei Dutzend Ortschaften im Bundesstaat Veracruz wurden Bäume entwurzelt und Straßen überflutet. Der starke Wind ließ zudem zahlreiche Strommasten umstürzen. Über eine halbe Million Menschen seien vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen, teilte das Versorgungsunternehmen CFE mit. Wegen des Sturms wurden mehrere Flüge nach Veracruz, Tampico, Reynosa, Culiacán und Huatulco gestrichen.

"Henri" in den USA auf Land getroffen

In den USA hat inzwischen der Tropensturm "Henri" die Ostküste erreicht. Er traf in der Nähe der Stadt Westerly in Rhode Island auf Land.  Die Meteorologen beim Nationalen Hurrikanzentrum NHC hatten "Henri" einige Stunden zuvor vom Hurrikan zum Tropensturm heruntergestuft.

Als besonders gefährdet gelten außer Rhode Island auch die Regionen Long Island im Osten New Yorks und die Bundesstaaten im Nordosten wie Connecticut und Massachusetts. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo rief einen Notstand für Teile seines Bundesstaates aus. Mögliche Folgen des Sturms sind laut NHC weitreichende Stromausfälle, Sturmfluten an der Küste und Überschwemmungen im Landesinneren.

Hurrikan Henri nähert sich US-Ostküste

Dunkle Wolken über der Millionenmetropole New York

Erste Regenausläufer durch "Henri" hatten New York und andere Bundesstaaten im Nordosten bereits am Samstagabend erreicht. In der Millionenmetropole New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden.

nob/fab/wa (dpa, ap)

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