Gorilla-Senior eingeschläfert | Aktuell Deutschland | DW | 20.08.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Menschenaffe

Gorilla-Senior eingeschläfert

"Fritz" starb im Nürnberger Tiergarten im Alter von 55 Jahren, wie die mittelfränkische Stadt bestätigte. Zuletzt litt der Menschenaffe an Altersschwäche.

Fritz gehörte zu den ältesten in einem Zoo lebenden Gorillas. Am Montag sei er im Nürnberger Tiergarten wegen Altersschwäche eingeschläfert worden, teilte der Zoo mit.

Der Menschenaffe war 1963 in Kamerun in Afrika zur Welt gekommen. 1966 wurde er zunächst in den Münchner Tierpark Hellabrunn gebracht, ehe er 1970 nach Nürnberg umzog.

Abschied von Fritz

Er sei eine echte Persönlichkeit gewesen, so der Zoo. Noch vergangene Woche war er auf der Außenanlage des Tiergartens aktiv, doch seit Samstag wurde der Affe zunehmend schwächer, wie Tierpfleger berichteten. Da nach ihren Angaben keine Aussicht auf Besserung bestand, wurde das zuletzt weitgehend bewegungsunfähige Leittier eingeschläfert. Anschließend hatten alle Gorilla-Weibchen die Gelegenheit, Abschied von Fritz zu nehmen.

Der Gorilla-Senior war Vater von zwei Töchtern und vier Söhnen. Seine Nachkommen leben über ganz Europa verteilt.

Der älteste Zoo-Gorilla lebt in der deutschen Hauptstadt: Fatou ist 61 Jahre alt. Sie wurde vermutlich 1957 in Westafrika geboren und genießt nun ihren Ruhestand im Zoologischen Garten Berlin.

wa/se (epd, dpa, Zoologischer Garten Berlin)

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema