Glaubenssachen ″Tufe läuft - Medizinische Nothilfe in Albanien″ | Glaubenssachen - Die Kirchensendung | DW | 05.10.2016
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Glaubenssachen

Glaubenssachen "Tufe läuft - Medizinische Nothilfe in Albanien"

Albanien ist eines der ärmsten Länder Europas. Medizinische Hilfe gibt es wenig und wenn es sie gibt, ist sie für viele kaum bezahlbar. Der Orthopädietechniker Daniel Müller ist für die evangelische Hilfsorganisation Medizinische Nothilfe Albanien im Land. In der Stadt Pogradec, nahe der mazedonischen Grenze, ist er der einzige, der Prothesen für amputierte Gliedmaßen herstellt.

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Mit einem Jahr hat sich Tufe am Herdfeuer den Fuß verbrannt. Der hat sich entzündet und musste amputiert werden. Heute ist Tufe Llapushi 46 Jahre alt und hat mehrere Operationen hinter sich. Mittlerweile ist das halbe Bein amputiert, aber die Frau lebt noch immer in ihrem Heimatdorf in den Bergen, weit ab von jeder Stadt. Doch Tufe Llapushi hat Glück und gehört zu den Patienten von Daniel Müller. Nur einen Bruchteil der Bedürftigen kann er versorgen. In seiner Werkstatt arbeitet Daniel Müller mit einem einzigen Lehrling zusammen. Ohne die Unterstützung der christlichen Entwicklungshilfeorganisation, deren Hauptziel seit über 20 Jahren die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit einer Behinderung in Albanien ist, würde das nicht gehen. Unterstützt wird der Orthopädietechniker von seiner Frau und seinen drei Kindern, die mit ihm nach Albanien gegangen sind.