Glaubenssachen - Die Mönche kommen | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 06.01.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Glaubenssachen

Glaubenssachen - Die Mönche kommen

Vier Zisterziensermönche aus Österreich bringen klösterliches Leben zurück nach Neuzelle im Ostdeutschen Brandenburg. Der Name Neu Zelle - Nova Cella, leitet sich von der 1268 gegründeten Zisterzienserabtei ab. Lange wurde die Anlage nicht als Kloster benutzt. Doch nun bringen die Mönche wieder geistliches Leben zurück an den katholischen Traditionsort.

Video ansehen 26:22
Jetzt live
26:22 Min.

Seit Ende August 2017 wohnt eine vierköpfige Vorhut im katholischen Pfarrhaus der kleinen Gemeinde im Landkreis Oder Spree. Sie soll die Gründung des vom Mutterkloster Heiligenkreuz in Österreich abhängigen Priorats Neuzelle vorbereiten. Das Stift Heiligenkreuz ist das einzige Kloster weltweit, das seit der Gründung vor fast 900 Jahren durchgehend bewohnt ist. Derzeit leben dort etwa 100 Mönche, so viele wie lange nicht mehr. Die Mönche aus Österreich kommen auf Einladung des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt in das Ostdeutsche Neuzelle. Der Bischof hat die Zisterzienser gebeten zu prüfen, ob eine Wiederansiedlung möglich ist. Noch aber sind viele Fragen zu klären. Offen ist zum Beispiel, wo die Mönche wohnen können. Denn das ehemalige Klostergelände, das vor 200 Jahren verstaatlicht wurde und heute von einer Stiftung des Landes Brandenburg verwaltet wird, ist durch andere Nutzer voll belegt. Wie funktioniert klösterliches Leben im 21. Jahrhundert, was wollen die Mönche in Neuzelle und wie reagieren die Neuzeller Bürger darauf? Michael Lietz hat die Mönche bei ihrer Ankunft in Neuzelle begleitet und zuvor bereits das Kloster in der Nähe von Wien besucht.