Gladbach stürmt in die Champions League | Fußball | DW | 24.08.2016
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Fußball

Gladbach stürmt in die Champions League

Ohne Probleme gewinnt Borussia Mönchengladbach das Millionenspiel gegen Young Boys Bern und zieht in die Königsklasse ein. Besonders zwei Spieler bringen die Gäste zur Verzweiflung.

Borussia Mönchengladbach ist für die Champions League bestens gerüstet. Mit den überragenden Torjägern Raffael und Thorgan Hazard sicherte sich der Bundesligist im Playoff-Rückspiel gegen Young Boys Bern dank einer eindrucksvollen Vorstellung die Teilnahme am Millionenspiel in der europäischen Fußball-Königsklasse. Vor rund 43.000 Besuchern erzielten Hazard (9. Minute/64./84.) sowie Raffael (33./40./77.) beim hoch verdienten 6:1 (3:0) die Treffer für die Gastgeber. Yoric Ravet gelang für die Schweizer der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:5 (79.).

"Riesenkompliment und Lob an die Mannschaft. So muss man erst einmal spielen", sagte Christoph Kramer. "So ein Ergebnis aus dem Hinspiel ist immer gefährlich, aber wir haben sehr konzentriert gespielt und uns den Gegner zurechtgelegt." Trainer Andre Schubert hatte am Spiel seiner Mannschaft verständlicherweise kaum etwas auszusetzen. "Uns ist viel gelungen. Wir sind super glücklich, dass wir nach der Aufholjagd in der vergangenen Saison jetzt in der Champions League dabei sind", sagte er.

Raffael dreht auf

Mit dem 3:1-Sieg aus dem Hinspiel im Rücken begann Borussia Mönchengladbach selbstbewusst und spielte mutig nach vorne. Bereits wenige Minuten nach Anpfiff setzte sich Raffel auf der linken Seite durch und spitzelte den Ball am Berner Torwart vorbei. Sein Versuch landete aber nur am rechten Pfosten (4.). Die Gastgeber machten weiter Druck und wurden belohnt. Nach schöner Vorarbeit von Raffael erzielte Hazard die 1:0-Führung (9.). Die Partie beruhigte sich in der Folge etwas.

Champions League - Qualifikation, Borussia Mönchengladbach - Young Boys Bern

Raffael (Bild) und Hazard erzielen beide drei Tore und sorgen so für klare Verhältnisse im Borussia Park

Erst Fabian Johnson sorgte wieder für Aufregung, doch dieses Mal konnte Gäste-Torwart Yvon Mvogo den Ball abwehren (21.). Borussia kontrollierte das Geschehen auf dem Platz nach Belieben, die Gäste aus Bern schafften es nicht vor das Tor von Yann Sommer zu kommen. Die logische Konsequenz: das verdiente 2:0 durch Raffael (33.). Und der Brasilianer setzte vor der Pause noch einen drauf und erzielte das 3:0 (40.).

Immer wieder Hazard

Auch im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange bis zur ersten Chance. Lars Stindl kam nach feiner Vorarbeit von Hazard frei zum Schuss, doch der Schlussmann der Gäste war auf dem Posten (52.). Wenige Minuten später scheiterten erst Hazard, dann Raffael am gut reagierenden Torwart Mvogo (59.). Mönchengladbach ließ den Ball weiter gut zirkulieren. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Stindl, Raffael und Hazard funktionierte hervorragend und führte zum 4:0 in der 64. Minute. Der Belgier erzielte seinen zweiten Treffer des Abends. Von den Gästen aus der Schweiz kam in der Folge nichts mehr. Von Raffael dagegen schon, denn der traf in der 77. Minute zum 5:0 - sein dritter Treffer in dieser Partie. Im direkten Gegenzug durften dann aber auch die Gästefans jubeln: Ravet hämmerte das Leder in die linke Ecke, Torwart Sommer hatte keine Abwehrchance (79.). Der Unterhaltungswert blieb hoch, denn fünf Minuten später musste Mvogo den Ball erneut aus seinem Tor holen - Hazard hatte gerade sein drittes Tor erzielt (84.).

Guardiola spielt Champions League

Auch Manchester City mit Trainer Pep Guardiola qualifizierte sich durch ein 1:0 (0:0) gegen Steaua Bukarest für die Gruppenphase der Champions League. Die deutschen Nationalspieler Leroy Sané und Ilkay Gündogan standen aufgrund ihrer Verletzungen noch nicht im Kader. Der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam hingegen hat es wie im vergangenen Jahr nicht geschafft. Ajax verlor ohne Verteidiger Heiko Westermann in der Startelf 1:4 (0:1) beim russischen Vizemeister FK Rostow. Im Hinspiel hatten sich beide 1:1 getrennt.

Der dänische Meister FC Kopenhagen mit dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Stale Solbakken trennte sich vom israelischen Meister Apoel Nikosia 1:1 (0:0) und ist nach dem 1:0-Hinspielsieg ebenfalls in der Königsklasse vertreten. Entsetzen dagegen in Salzburg: Österreichs Fußball-Meister RB Salzburg hat auch im neunten Anlauf den historischen Einzug in die Champions League verpasst. Die Roten Bullen verloren das Playoff-Rückspiel gegen Dinamo Zagreb mit 1:2 (1:1, 1:0) nach Verlängerung.

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