Gidon Kremer - Die eigene Stimme finden | DokFilm | DW | 16.01.2020
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DokFilm

Gidon Kremer - Die eigene Stimme finden

Der Geiger Gidon Kremer gehört zu den spannendsten Künstlern unserer Zeit. Orchestergründer, Kunstaktivist, Intellektueller: Der Film begleitet Gidon Kremer ein Jahr lang auf Tournee durch die Welt und blickt zurück auf wichtige Stationen seines Lebens.

Video ansehen 42:36

Seit rund einem halben Jahrhundert steht Kremer auf der Bühne; mehr als 100 CDs hat er aufgenommen. Ob die Tangos von Astor Piazzolla, die Musik der Zeitgenossen Arvo Pärt und Alfred Schnittke - Kremer hat stets auch den Zeitgeist verstanden. Die Dokumentation ist eine Annäherung an einen Künstler, dessen Leben untrennbar mit der Musikgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und des frühen 21. Jahrhunderts verbunden ist. Sie zeigt das Porträt eines Musikers, der als große universelle Künstlerpersönlichkeit das Musikleben und den musikalischen Diskurs bis heute entscheidend mitprägt. Filmemacher Paul Smaczny folgt Gidon Kremer ein Jahr lang mit der Kamera, beobachtet ihn mit dem Kammerorchester Kremerata Baltica in Paris und in seiner Geburtsstadt Riga, als Solisten in Moskau, Tokio und Stuttgart - und begegnet dabei auch dem gesellschaftlich und politisch engagierten Menschen. Der Film erzählt zudem von wichtigen Begegnungen und Partnerschaften, die den Künstler bis heute prägen: von seinem Lehrer David Oistrach und von großen Dirigenten wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Nikolaus Harnoncourt und James Levine.