Gewalt bei erneuten Protesten in Hongkong | Aktuell Asien | DW | 21.09.2019
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Hongkong vs. China

Gewalt bei erneuten Protesten in Hongkong

Seit vier Monaten gibt es in der Sonderverwaltungszone Proteste gegen die Regierung - immer häufiger eskaliert die Gewalt. Die Polizei feuert mit Tränengas, einige Aktivisten werfen Steine und Molotowcocktails.

Die Proteste waren ebenso erwartet worden wie die darauf folgenden Ausschreitungen: Die Polizei feuerte Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstranten. Einige Aktivisten hatten Barrikaden errichtet und gingen mit Steinen und mindestens einem Molotowcocktail auf die Polizisten los. 

Die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gehen in die 16. Woche. Immer häufiger eskalieren die zu Anfang friedlichen Demonstrationen, an denen an mehreren Tagen mehr als eine Million Menschen teilnehmen. Mittlerweile spaltet der Konflikt auch die Hongkonger selbst. Der Graben verläuft zwischen denen, die den Einfluss Chinas fürchten und mehr Demokratie wollen. Und denen, die treu zu Peking stehen. 

Entzündet hatten sich die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone im Juni an einem Gesetzesvorhaben, nach dem in Hongkong festgenommene Personen grundsätzlich nach China ausgeliefert werden können sollten. Hongkongs chinafreundliche Regierungschefin Carrie Lam erklärte das Gesetz inzwischen für "tot". 

jv/ml (rtr, afp)

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