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Germanwings: 200 Flüge ausgefallen

2. Januar 2020

Die Lufthansa-Tochter zieht nach Ende des UFO-Streiks eine erste Bilanz. In dem Konflikt geht es nicht nur um Tariffragen: Die Flugbegleiter-Gewerkschaft kämpft ganz grundsätzlich um ihre Anerkennung.

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Streik bei Germanwings - Köln
Eine Germanwings-Maschine am Montag auf dem Rollfeld des Flughafens Köln/BonnBild: picture-alliance/dpa/H. Kaiser

Wegen eines dreitägigen Streiks der Kabinengewerkschaft UFO bei der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings sind insgesamt rund 200 Flüge ausgefallen. Mehr als 70 Verbindungen seien allein am letzten Streiktag an Neujahr gestrichen worden, sagte eine Sprecherin der Lufthansa-Tochter Eurowings der Deutschen Presse-Agentur.

Insgesamt hätten von 1200 Flügen, die von Montag bis Mittwoch geplant waren, mehr als 85 Prozent durchgeführt werden können. Alle von Ausfällen betroffenen Passagiere seien anderweitig an ihr Reiseziel transportiert worden. Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden.

Teilzeit fürs Kabinenpersonal

Die Kabinengewerkschaft hatte am Neujahrstag angekündigt, den Ausstand zu beenden - nachdem zwischenzeitlich mit einer Verlängerung gedroht worden war. Offizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeschäftigte, die laut UFO unerfüllt sind.

Lufthansa und UFO liegen seit längerem im Clinch. Dabei geht es nicht nur um Tariffragen, sondern auch um die Anerkennung der UFO als Gewerkschaft. In dem Konflikt hatte es einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1500 Flüge mit rund 200.000 betroffenen Passagieren ausgefallen.

jj/qu (dpa)