Gefangen in der Welt der Minuszinsen | Podcast Wirtschaft | DW | 22.08.2019
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Podcast Wirtschaft

Gefangen in der Welt der Minuszinsen

Strafzinsen - wie Kleinanleger vor den Folgen der EZB-Politik geschützen werden sollen+++Spitzentreffen - worum es bei der Konferenz der Notenbanker in Jackson Hole geht+++Gamescom - warum die Gaming-Branche auf Subventionszusagen pocht

Audio anhören 12:20

Die Welt der Zinsen ist seit gestern noch ein Stück weit absurder geworden: Jetzt werden nämlich Anleger auch für ein Investment in die lang laufenden 30-jährigen deutschen Staatsanleihen zur Kasse gebeten. Um Kleinanleger vor solchen Minuszinsen zu schützen, prüft das deutsche Finanzministerium derzeit, ob ein Verbot für Minuszinsen bei Anlagen bis 100 Tausend Euro rechtlich möglich ist. Die Idee stößt auf ein sehr geteiltes Echo.

Spitzentreffen in Wyoming

Gestern Abend hat die US-Notenbank ihre Protokolle zur jüngsten Zinsentscheidung im Juli veröffentlicht. Damals hatte die FED erstmals seit der Finanzkrise den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Im Protokoll wird deutlich, dass die FED-Mitglieder alles andere als einig sind über den künftigen Kurs der Notenbank. Von welchen Aspekten lassen sie sich dabei leiten? Welche Bedeutung haben politische und wirtschaftliche Faktoren?  Und kann nationale Geldpolitik in den Zeiten der Globalisierung überhaupt noch funktionieren? Antworten auf diese Fragen erwarten Finanzmarkt-Teilnehmer vom Treffen der Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole, das heute beginnt.

Finanzspritze für die Gamingbranche

Zwei Jahre ist es her, dass Angela Merkel die gamescom in Köln besucht hat. Spätestens damals hat die Politik die Gaming-Branche als wichtige Zukunftsindustrie entdeckt. Deswegen wurde im aktuellen Koalitionsvertrag eine Förderung für Computerspieleentwickler vereinbart. Seit diesem Sommer kann die Förderung beantragt werden - doch kann so der bisher eher geringe Marktanteil deutscher Spiele damit gesteigert werden?

Zocken am Nil

Wenn es um Computer- und Videospiele geht, ist Ägypten mit einem Jahresumsatz von rund 300 Millionen US-Dollar die Nummer Eins in Afrika. Gezockt wird hier meist in kleinen Läden und manchmal sogar in umfunktionierten Garagen. Gaming-Entwickler müssen sich aber in Ägypten nicht nur mit finanziellen Einschränkungen herumschlagen - auch islamische Gelehrte verfolgen das Treiben der Branche mit Argusaugen.

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Redakteur am Mikrophon: Thomas Kohlmann
Technik: Leon Nowak

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