Funkel übernimmt 1860 München | Sport-News | DW | 07.09.2013
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Sport-News

Funkel übernimmt 1860 München

Friedhelm Funkel wird neuer Trainer bei Zweitligist 1860 München. 524 Tage nach seiner Entlassung bei Alemannia Aachen soll der Aufstiegsexperte die "Löwen" zurück in die Bundesliga führen.

Friedhelm Funkel ist neuer Trainer beim TSV 1860 München. (Foto: Getty Images)

Friedhelm Funkel ist neuer Trainer beim TSV 1860 München

Friedhelm Funkel gehört mittlerweile zur alten Garde im Fußball-Geschäft. Nach anderthalbjähriger Arbeitslosigkeit hat der 59-Jährige jetzt aber eine neue Aufgabe gefunden: Er übernimmt das Trainer-Amt beim Traditionsverein TSV 1860 München. Der Zweitligist hatte in der Vorwoche Alexander Schmidt nach der 0:2-Heimniederlage gegen den SV Sandhausen entlassen. Funkel soll die Löwen nach fast einem Jahrzehnt in der Zweitklassigkeit zurück in die Bundesliga führen. "Friedhelm Funkel ist der Trainer, mit dem wir unser Saisonziel erreichen wollen. Wir sind überzeugt davon, dass er der Richtige ist, um das Löwen-Rudel sportlich zu führen", sagte Vereinschef Gerhard Mayrhofer.

Mehr als 1100 Spiele Erfahrung

"Ich freue mich, dass wir einen so erfahrenen Trainer für uns gewinnen konnten. Fünf Aufstiege sprechen für seine Qualitäten. Zudem ist er ein absoluter Kenner der zweiten Liga, der darauf brennt, noch einmal den Sprung in die Bundesliga zu schaffen", betonte Sportchef Florian Hinterberger. Der Coach passt in puncto Aufstiegserfahrung perfekt in das Anforderungsprofil der Löwen. Mit seinen früheren Clubs Bayer Uerdingen (2x), MSV Duisburg, 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt, schaffte er jeweils den Sprung ins Fußball-Oberhaus. Mehr als 1100 Spiele in der ersten und zweiten Liga hat Funkel als Spieler und Trainer bei neun Clubs bestritten.

"Wir stehen alle hinter dieser Entscheidung und haben sie in Abstimmung mit allen Gremien und der ausdrücklichen Zustimmung unseres Investors Hasan Ismaik getroffen", erklärte Mayrhofer. Für Irritationen hatte in den vergangenen Tagen eine Kolumne Funkels in der 'tz' gesorgt, in der er sich auch zu seinem neuen Arbeitgeber geäußert hatte. "Das große Problem bei den Löwen ist ja seit Jahren die Unruhe, das nervt sogar mich aus der Entfernung", schrieb er damals und führte fort: "Wenn dieser Scheich in den nächsten Monaten zur Abwechslung mal die Klappe hält und die Leute in Ruhe arbeiten lässt, dann kann das was werden." Der 59-Jährige bekommt bei den Löwen einen Jahresvertrag mit einer Option auf einen Anschlusskontrakt.

tk (sid,dpa)