Freiburg-Präsident Fritz Keller soll neuer DFB-Chef werden | Sport | DW | 15.08.2019
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DFB-Präsidentschaftswahl

Freiburg-Präsident Fritz Keller soll neuer DFB-Chef werden

Die Findungskommission des DFB schlägt Fritz Keller als Kandidaten für das Amt des DFB-Präsidenten vor. Der 62-Jährige würde beim DFB die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten.

Fritz Keller soll neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes werden. Die Findungskommission schlägt den Präsidenten des Bundesligisten SC Freiburg als Kandidaten vor. Das teilte der DFB am Donnerstag mit. Die Wahl findet im Rahmen des DFB-Bundestages am 27. September 2019 in Frankfurt am Main statt. Es ist geplant, dass sich Keller am 21. August in Berlin zunächst der Konferenz der Regional- und Landesverbände sowie der Generalversammlung der DFL vorstellt, anschließend nominiert wird - und sich noch am selben Tag den Fragen der Öffentlichkeit stellt.

"Fritz Keller ist ohne jeden Zweifel eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit allen Qualitäten für das Amt des DFB-Präsidenten", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. "Wir sind davon überzeugt, dass Fritz Keller der richtige Mann für die Zukunft des Deutschen Fußball-Bundes ist: Er kann Menschen zusammenbringen, das gesamte Spektrum des deutschen Fußballs repräsentieren und insbesondere gleichermaßen für die Interessen des Profi- und des Amateurfußballs eintreten."

Eine schwere Entscheidung

Keller selbst dachte zuerst an seinen Klub. "Es hat in den vergangenen Wochen sehr gute Gespräche mit der Findungskommission gegeben", sagte designierte Präsident: "Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen. Mir hat die gemeinsame Arbeit im Klub immer große Freude bereitet."

Der 62-Jährige sei der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt habe, hieß es in der Mitteilung des DFB. Der 62 Jahre alte Winzer würde beim DFB die Nachfolge von Reinhard Grindel antreten, der Anfang April das Amt aufgegeben hatte. Seitdem führten die DFB-Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch die Geschäfte.