Französische Armee befreit Geiseln in Westafrika | Aktuell Afrika | DW | 10.05.2019
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Afrika

Französische Armee befreit Geiseln in Westafrika

Bei der Befreiung von vier Geiseln im westafrikanischen Burkina Faso sind zwei französische Soldaten getötet worden. Ob die Entführer Islamisten waren, ist unklar. Bisher bekannte sich niemand zu der Geiselnahme.

Symbolbild französische Soldaten in Afrika (PACOME PABANDJI/AFP/Getty Images)

In zahlreichen Ländern Afrikas, insbesondere den ehemaligen Kolonien, sind französische Soldaten im Einsatz (Archivbild)

Bei zwei der Geiseln handelt es sich demnach um französische Touristen, die Anfang Mai im westafrikanischen Benin verschwunden waren. Außerdem seien eine Amerikanerin und eine Südkoreanerin befreit worden. Die militärische Befreiungsaktion fand den Angaben nach in der Nacht zu Freitag im Norden von Burkina Faso, einem Nachbarland Benins, statt. Bei der Rettungsaktion starben zwei französische Marinesoldaten.

Nach dem Verschwinden der französischen Touristen wurde ihr Reiseführer vor wenigen Tagen tot aufgefunden. Seine Leiche lag im Nationalpark Pendjari, im Benin. Die Touristen und ihr Leiter waren dort am vergangenen Mittwoch unterwegs und kamen am Abend nicht wie erwartet in ihrem Hotel an.

Kampf gegen Extremisten

Die Hintergründe der Entführung waren zunächst unklar. Frankreich versicherte Burkina Faso und dem Benin erneut, bei der Bekämpfung des Terrorismus in der Sahelzone zu helfen. Französische Streitkräfte unterstützen regionale Truppen in der Region gegen islamistische extremistische Gruppen.

cgn/qu (afp, dpa, rtr)

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