Formel 1: George Russell wird Williams-Pilot | Sport-News | DW | 12.10.2018
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Neuverpflichtung

Formel 1: George Russell wird Williams-Pilot

Dank der Verbindungen zu Motorenlieferant Mercedes kommt Großbritanniens bester Nachwuchsfahrer beim Rennstall Williams in der Formel 1 unter. Die Verpflichtung ist Teil eines laufenden Wechselspiels im Fahrerlager.

Das britische Motorsporttalent George Russell steigt 2019 in die Formel 1 auf. Der seit Jahren nicht mehr erfolgreiche Traditionsrennstall Williams teilte die Verpflichtung des 20-Jährigen für "mehrere Jahre" mit. Russell gehört zum Förderprogramm von Mercedes. Das Werksteam rüstet Williams seit Jahren mit Motoren aus. Russell steht in der Nachwuchsklasse Formel 2 kurz vor dem Titelgewinn.

"Es ist eine große Ehre, einem Team von solchem Prestige und solch großer Tradition beizutreten", sagte Russell: "Die Formel 1 war mein lebenslanger Traum. Als ich ein Kind war, wirkte es fast surreal, dass ich einmal neben den Fahrern, die ich seit Jahren bewundere, an den Start gehen würde."

Stroll schiebt Wechselkarussell an

Die stellvertretende Teamchefin Claire Williams erklärte: "Wir bei Williams haben immer versucht, junge Talente zu fördern und zu entwickeln. George passt perfekt zu diesem Ethos. Er ist im Fahrerlager hoch angesehen und jemand, dessen Karriere wir seit einiger Zeit verfolgen."

Der bisherige Ersatzfahrer vom Weltmeister-Rennstall Mercedes dürfte bei Williams das Cockpit von Lance Stroll übernehmen. Der 19-jährige Kanadier wird 2019 mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Team Racing Point Force India fahren, das sein Vater Lawrence Stroll im August mit einem Konsortium gekauft hatte.

Das zweite Auto von Williams, das in der Konstrukteurs-WM bei vier ausstehenden Rennen den letzten Platz belegt, fährt in diesem Jahr Sergej Sirotkin. Der Verbleib des Russen gilt allerdings als fraglich. Möglicherweise bietet es Williams auch dem Franzosen Esteban Ocon an, der bei einem Stroll-Wechsel bei Force India ausscheiden würde. Allerdings bringt Ocon weniger an Sponsorengeld mit als Sirotkin. Für einen finanziell nicht auf Rosen gebetteten Rennstall wie Williams kein ganz unwichtiges Argument.

asz/jk (dpa, sid)

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