Flüchtlingsschiff kentert vor Zypern | Aktuell Europa | DW | 18.07.2018
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Flucht aus Afrika

Flüchtlingsschiff kentert vor Zypern

Nach Behördenangaben kamen bei der Tragödie mindestens 30 Menschen ums Leben. 120 Flüchtlinge konnten gerettet werden. Die Migranten kamen überwiegend aus Syrien.

Küstenwache sucht Überlebende nach Kentern von Flüchtlingsboot vor Nord-Zypern (picture-alliance/dpa/AA/Coast Guard-Handout)

Nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes vor Nord-Zypern sucht ein Hubschrauber der Küstenwache nach Überlebenden

Mehrere Menschen würden noch vermisst, teilte die Regierung der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern mit. Taucher seien nach ihnen auf der Suche. Die türkische Küstenwache konnte 120 Menschen retten, wie es weiter hieß. Die genauen Umstände des Unglücks wurden nicht bekannt. Die geretteten Migranten - in ihrer Mehrheit Syrer - seien in die Türkei gebracht worden.

Die Rettungsaktion im Levantinischen Meer zwischen der südtürkischen Küste und Zypern dauerte am Abend noch an. Wo genau das untergegangene Flüchtlingsschiff gestartet war und wohin es fahren sollte, blieb zunächst unklar. Schleuser bringen immer wieder Migranten aus arabischen Staaten aus dem Süden der Türkei nach Nordzypern. Anschließend versuchen diese Menschen, zum griechisch-zyprischen Südteil der Insel und damit in die Europäische Union zu gelangen.

Zypern liegt nur knapp 100 Kilometer von Syrien entfernt, erlebte bislang aber keinen großen Flüchtlingsandrang. Seit September 2014 erreichten mehr als 1700 Flüchtlinge die Mittelmeerinsel.

hf/sti afp, dpa)

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