Feuerwerksfabrik in der Türkei explodiert | Aktuell Europa | DW | 03.07.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Unfall

Feuerwerksfabrik in der Türkei explodiert

Rund 190 Menschen sollen an diesem Tag in der Fabrik gearbeitet haben. Ein Großteil von ihnen könnte noch in dem Gebäude eingeschlossen sein. Wie es zu dem Unglück mit vier Todesopfern kam, ist noch unklar.

Mindestens vier Personen seien bei den Explosionen im westtürkischen Sakarya gestorben, mehr als 70 Menschen verletzt worden, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul. Eine Person sei schwer verletzt. Erdogan sagte, insgesamt arbeiteten 189 Menschen in der Fabrik.

Es seien noch Menschen in dem Gebäude eingeschlossen, sagte er, ließ aber offen, ob alle Arbeiter zum Zeitpunkt der Explosion in der Fabrik waren.

Die staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu hatte gemeldet, dass 150 bis 200 Menschen in dem Gebäude eingeschlossen waren. Durch fortlaufende Explosionen würden die Rettungsarbeiten erschwert.

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Sakarya, Cetin Oktay Kaldirim, waren 110 Tonnen explosive Stoffe in dem Gebäude gelagert. Er warnte vor giftigem Rauch, der durch den Brand ausgetreten sei. Fernsehbilder von vor Ort zeigten dichte Rauchwolken und Feuerwerk am Himmel. Immer wieder waren laute Explosionen zu hören.

Einsatzkräfte der Katastrophenschutzbehörde Afad seien vor Ort und Helikopter im Einsatz. Die Gegend sei abgesperrt worden, hieß es. Das Feuer sei mittlerweile zum Teil unter Kontrolle, sagte Gouverneur Kaldirim.

pgr/rb (dpa, rtr)