Ferrari dominiert Qualifying in Bahrain | Sport | DW | 30.03.2019
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Formel 1

Ferrari dominiert Qualifying in Bahrain

Der Monegasse Charles Leclerc holt die erste Pole Position seiner Karriere. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel muss seinem jungen Ferrari-Teamkollegen den Vortritt lassen.

F1 Grand Prix of Bahrain Charles Leclerc Ferrari (Getty Images/M. Thompson)

In der ersten Startreihe: Sebastian Vettel (l.) und der Schnellste im Qualifying, Charles Leclerc

Sebastian Vettel klopfte Charles Leclerc anerkennend auf die Schulter. In seinem erst zweiten Grand Prix für Ferrari steht der 21 Jahre alte Nachfolger von Kimi Räikkönen auf der Pole Position von Bahrain und enteilte sogar seinem deutschen Stallrivalen. "Am Ende hat Charles einen sehr guten Job gemacht, und er verdient es, ganz vorne zu stehen", sagte Vettel und gratulierte dem Monegassen, der auf seiner letzten Runde in der Qualifikation knapp 0,3 Sekunden Vorsprung auf den viermaligen Weltmeister hatte.

Mit 21 Jahren und 165 Tagen ist Leclerc der zweitjüngste Pole-Mann der Formel-1-Geschichte, direkt nach Teamkollege Vettel, der im September 2008 in Monza 21 Jahre und 72 Tage jung war. "Ich bin extrem glücklich", freute sich Leclerc. "Ich empfinde viele Emotionen. Ich versuche aber, so cool zu bleiben wie nur möglich."

F1 Grand Prix of Bahrain Charles Leclerc Ferrari (Getty Images/C. Mason)

Dominiert Ferrari das Rennen am Sonntag so wie die Trainingstage?

Beide Mercedes in Startreihe zwei

"Wenn man ins Rennen von den Plätzen eins und zwei geht, will man das Rennen auch so beenden", sagte Vettel vor dem zweiten Grand Prix der Saison an diesem Sonntag (Start um 17.10 Uhr MESZ, ab 16.55 Uhr im DW-Liveticker). "Wir wollen sicherstellen, vorne zu bleiben."

In der zweiten Startreihe stehen die beiden Mercedes-Piloten, Weltmeister Lewis Hamilton aus Großbritannen und der Sieger des Auftaktrennens in Australien, Valtteri Bottas aus Finnland. Fünftschnellster war der Niederländer Max Verstappen im Red Bull, der Däne Kevin Magnussen fuhr im Haas-Ferrari auf Rang sechs. Renault-Pilot Niko Hülkenberg kam nicht über Startplatz 17 hinaus.

Nach dem Qualifying luden die Rennkommissare den Zeitplatzierten Vettel vor: Der Vorwurf: Der Ferrari-Pilot sei während der ersten K.o.-Runde regelwidrig "unnötig langsam" gefahren und habe damit Konkurrenten auf der Strecke gefährdet. Vettel gab an, dass er wegen eines Problems an den Bremsen der Vorderreifen das Tempo nicht habe aufrechterhalten können. Die Stewards sahen von Sanktionen ab.

sn (dpa, sid)

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