Ferdinand Piëch ist tot | Podcast Wirtschaft | DW | 27.08.2019
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Podcast Wirtschaft

Ferdinand Piëch ist tot

Reaktionen auf den Tod des Automanagers +++ Pharma-Aktionäre freuen sich über Millionenstrafe +++ Brasiliens Präsident lehnt G7-Hilfen für brennenden Regenwald ab

Audio anhören 15:20

Ferdinand Piëch ist tot. Wie am Montagabend bekannt wurde, starb der Automanager bereits am Sonntag in Rosenheim. Er wurde 82 Jahre alt. Piëch stammte aus einer Familie, der große Teil des Autokonzerns Volkswagen gehören. Er selbst war Vorstandsvorsitzender und später Aufsichtsratschef des Konzern - und galt als einer der letzten großen Patriarchen der deutschen Wirtschaftswelt.

Reaktionen auf Piechs Tod

Bis heute ungeklärt ist Piëch Rolle im Dieselskandal, der Volkswagen an den Rand des Abgrunds brachte. Der Betrug um manipulierte Abgastests kam im September 2015 ans Licht, kurz darauf musste Volkswagen-Chef Winterkorn zurücktreten. Piëch hatte sich schon sieben Monate vorher von Winterkorn distanziert und kurz darauf sein Amt als Aufsichtsratschef aufgegeben. Was Piëch wann wusste, ist allerdings unbekannt.

Aktie steigt nach 500-Millionen-Strafe

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson ist zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von mehr als 500 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Ein Gericht in Oklahoma sah es als erwiesen an, dass die Firma durch irreführende Werbung Patienten von ihren Schmerzmitten abhängig gemacht hat. Das Unternehmen sei daher mitverantwortlich für den massenhaften Missbrauch von Opioiden, durch den in den USA täglich mehr als hundert Menschen sterben. Die Aktionäre von Johnson & Johnson hatten mit Schlimmerem gerechnet, der Aktienkurs legte nach dem Urteil deutlich zu.

Bolsonaro lehnt G7-Hilfe ab

Der Amazonas-Regenwald in Brasilien hat als grüne Lunge große Bedeutung für das weltweite Ökosystem. Derzeit aber richten dort tausende Waldbrände riesigen Schaden an. Hollywood-Star Leonardo di Caprio hat über seine Stiftung fünf Millionen Dollar gespendet, um die Artenvielfalt im Amazonas zu schützen. Und die G7-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen, das gestern in Frankreich zu Ende ging, Soforthilfen von 20 Millionen Euro zugesagt, vor allem für die Finanzierung von Löschflugzeugen. Doch Brasiliens Präsident Bolsonaro will das Geld nicht annehmen und wirft Frankreichts Präsident Kolonialismus vor.

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Gerd Georgii

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