Extrem-Rennfahrerin Jessi Combs tödlich verunglückt | Aktuell Amerika | DW | 29.08.2019
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Motorsport

Extrem-Rennfahrerin Jessi Combs tödlich verunglückt

Die US-Amerikanerin Jessi Combs war in der Rennsportszene als "schnellste Frau auf vier Rädern" bekannt. Ihre TV-Shows erreichten ein Millionenpublikum. Sie starb beim Training für einen neuen Geschwindigkeitsrekord.

Der Unfall ereignete sich auf einer Rennpiste in der Alvord-Wüste im US-Staat Oregon. Dort trainierte Jessi Combs mit ihrem Team "North American Eagle" für einen neuen Geschwindigkeitsrekord: Sie wollte schneller als 820 Stundenkilometer fahren und damit den Rekord der 2018 verstorbenen Rennfahrerin Kitty O'Neal brechen, die dieses Tempo 1976 auf drei Rädern erreicht hatte.

Wie das Rennteam auf seiner Internetseite bekanntgab, war die 36-Jährige allein in dem jetgetriebenen Rennwagen unterwegs. Die Unfallursache werde noch untersucht, teilte die Polizei mit.

2013 hatte Combs mit einem Düsenfahrzeug mit fast 640 Stundenkilometern einen Rekord für vierrädrige Fahrzeuge aufgestellt.

USA Jessi Combs stirbt bei Hochgeschwindigkeitsunfall (picture-alliance/ZumaPress/D. Cohn)

In einem solchen Düsenfahrzeug sollte der Geschwindigkeitsrekord gebrochen werden (Archivbild aus 2013)

Viel positive Energie

In einer ersten Stellungnahme erklärte die Familie von Combs, dass Jessie "bekannt war für ihr strahlendes Lächeln, ihre positive Einstellung und ihr unaufhaltsames Streben nach der Erfüllung ihrer Träume". Sie sei ein Vorbild für Mädchen und Frauen in der ganzen Welt gewesen, mit ihrer Art habe sie Menschen unterschiedlichster Herkunft zu einer Familie verbunden. Ihre Fans hätten sie verehrt.

Combs war auch als TV-Moderatorin bekannt. Sie wirkte unter anderem an Shows wie "MythBusters - Die Wissensjäger", "XTreme 4x4" und "All Girls Garage" mit.

mak/nob (dpa, afp, rtr)