Evgenia gibt nicht auf - Leere Netze in der Ägäis | DokFilm | DW | 21.09.2019
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Evgenia gibt nicht auf - Leere Netze in der Ägäis

93 % der Fischbestände im Mittelmeer sind überfischt, so eine EU-Studie. Vor allem die Groß- Trawler sind Schuld. Die Fische werden kleiner, manche Arten sind ganz verschwunden. Wie soll es weitergehen - fragt sich die griechische Fischerin Evgenia.

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Fünf Kilo Fisch à drei Euro - 15 Euro pro Tag. Wie soll man davon leben? Das fragt sich die Fischerin Evgenia Floris auf der griechischen Insel Chios. Seit über 50 Jahren fährt sie zusammen mit ihrem Mann aufs Meer. Es gibt immer weniger Fisch. Doch sie machen weiter. Denn das Meer ist ihr Leben. Zehn bis 20 Kilo Fisch haben die beiden früher rund um Chios gefangen. Ein gutes Einkommen. Heute reicht es nicht mehr zum Leben, manchmal nicht einmal für das Benzin für ihr Boot. Staatliche Kontrollen gibt es in Griechenland so gut wie nicht. Evgenia und Georgios sind jetzt 69 und 78 Jahre alt und werden fischen, solange sie können. Denn es ist immer noch ihr Traumberuf. Aber ihnen ist klar: Eine Tradition geht zu Ende. Ihre Kinder werden nicht mehr als Fischer arbeiten.