Evangelischer Gottesdienst aus Wismar | Kultur | DW | 15.09.2013
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Kultur

Evangelischer Gottesdienst aus Wismar

Der Deutschlandfunk überträgt den Gottesdienst aus der Neuen Kirche

Evangelische Neu Kirche, Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)

Evangelische Neu Kirche in Wismar

Das Unmögliche wagen – und glauben!

Die Gemeinde St. Marien – St. Georgen in der Hansestadt Wismar wagt das Unmögliche – und hofft auf eine neue Orgel. Am 15. September feiert sie Gottesdienst mit der Orgelstiftung Sankt Georgen zu Wismar. „Eine so bedeutende Kirche der norddeutschen Backsteingotik, und dann ohne Orgel? Unmöglich!" sagt der Historiker Dr. Carl Christian Wahrmann, Vorsitzender der Orgelstiftung. Er hat schon als Kind in der St. Georgenkirche gespielt, allerdings nicht Orgel, sondern: in ihrer Ruine. Gegründet um das Jahr 1260, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, konnte das monumentale Bauwerk in der Wismarer Altstadt bis zum Jahre 2010 wieder aufgebaut werden. Bis jetzt noch ohne eine Orgel. Diese wurde bei einem der letzten Luftangriffe auf die Hansestadt völlig zerstört.

Im Gottesdienst kommen Zeitzeugen ebenso zu Wort wie der biblische Evangelist Lukas. Über die Auferstehung mitten im Leben predigt Pastor Christian Schwarz. Dazu erklingt Chor- und Instrumentalmusik u.a. von Heinrich Schütz, Gallus Dreßler und dem Balladenkomponisten Carl Loewe. Es singt die Kantorei Wismar unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Eberhard Kienast, Solist ist Marten Bock (Trompete), Lektor Dr. Carl Christian Wahrmann, Leiter der Orgelstiftung Sankt Georgen. Der Gottesdienst findet in der provisorischen Notkirche der Gemeinde statt, der Neuen Kirche. Hier versammelt sie sich Sonntag für Sonntag um den Passionsaltar der Georgenkirche aus dem 15. Jahrhundert.