Evaluationsbericht 2017: „Alle Unternehmensziele erreicht“ | Profil | DW | 02.02.2018
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Profil

Evaluationsbericht 2017: „Alle Unternehmensziele erreicht“

Relevanz der Angebote gesteigert, Nutzerkontakte deutlich erhöht, Spitzenposition erreicht: Der Evaluationsbericht 2017 der DW weist aus, dass der deutsche Auslandssender die gesteckten Ziele erreicht hat.

Intendant Peter Limbourg hatte den Bericht kurz vor Weihnachten gemäß DW-Gesetz dem Präsidenten des Deutschen Bundestags zugeleitet. Auch die Staatsministerin für Kultur und Medien und der Präsident des Bundesrechnungshofs erhielten den Evaluationsbericht, der zuvor von Rundfunkrat und Verwaltungsrat zur Kenntnis genommen worden war.

„Der Bericht zeigt eindrucksvoll, dass wir alle Unternehmensziele erreicht haben, die wir uns für die Jahre 2014 bis 2017 gesetzt hatten“, so Limbourg. „Wir konnten die Relevanz unserer journalistischen Inhalte steigern, dadurch die Marke von wöchentlich mindestens 150 Millionen Nutzerkontakten deutlich überschreiten und nehmen heute eine Spitzenposition unter den internationalen Informationsanbietern ein. Das ist uns in einem außerordentlich schwierigen Umfeld gelungen.“

Die Erkenntnisse aus der kontinuierlichen Evaluation der DW-Angebote sind in die neue Aufgabenplanung für 2018 bis 2021 eingeflossen. Limbourg: „Alle Ziele, die wir uns für die kommenden Jahre gesetzt haben, dienen dazu, unseren gesetzlichen Auftrag umzusetzen. Mit unseren journalistischen Angeboten und der DW Akademie wollen wir Menschen weltweit befähigen, sich auf der Basis verlässlicher Fakten und eines ungehinderten Austauschs eigene Überzeugungen zu bilden und diese in gesellschaftlichen Debatten zu vertreten.“

Relevanz und Glaubwürdigkeit gesteigert

Die Evaluation bewertet gemäß Paragraph 4c des DW-Gesetzes die multimedialen journalistischen Angebote der DW in 30 Sprachen. Sie zeigt auf, wie die DW ihre in der Aufgabenplanung formulierten Ziele verfolgt und welche Nutzung, Qualität und Akzeptanz sie dabei erreicht hat. Die Analyse beruht auf zahlreichen repräsentativen Befragungen und Akzeptanzstudien. 

Seit Anfang 2014 hat die DW ihre Angebote stärker an den Informationsbedürfnissen und der Mediennutzung der jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet. Mit Erfolg: Im Rahmen etlicher Studien zu Angeboten und einzelnen Formaten bewerteten die Zielgruppen die Inhalte der DW als relevant für ihre Lebenswelt. Außerdem bescheinigen sie der DW eine hohe Vertrauenswürdigkeit: So gaben 96 Prozent von 3.000 Befragten in einer Studie an, dass sie die DW für glaubwürdig halten – 2013 waren es noch 86 Prozent gewesen.  Intendant Limbourg: „Vor dem Hintergrund, dass Medien weltweit in eine Vertrauenskrise geraten sind, ist dies ein hervorragendes Ergebnis. Glaubwürdigkeit ist unser höchstes Gut.“

157 Millionen Nutzerkontakte – unter den Top 3 im Wettbewerb

Heute nutzen mehr Menschen denn je die Inhalte der DW: 2017 erreichte sie mit ihren journalistischen Angeboten wöchentlich 157 Millionen Menschen weltweit, eine Steigerung um mehr als 50 Millionen. Auf die größte Resonanz stoßen dabei die TV-Angebote, gleichzeitig konnte die DW auch mit ihren digitalen Inhalten deutlich mehr Menschen erreichen als zuvor. Eine bedeutende Rolle spielen dabei Partner vor Ort, die Inhalte der DW ausstrahlen, auf ihren digitalen Plattformen veröffentlichen oder gemeinsam mit der DW Sendungen produzieren. Dank der hohen Relevanz der Inhalte konnte die DW seit 2013 auch ihre Partnerschaften ausbauen. Indem die DW ihre Reichweite steigern konnte, nimmt sie inzwischen eine Spitzenposition im Markt ein: Mit fast all ihren Sprachangeboten ist die DW unter den Top 3 der internationalen Informationsanbieter. 

Dank der höheren Relevanz und Nutzung erreicht die DW ihre Wirkziele: Die DW verbessert den Zugang zu unabhängigen Informationen für deutlich mehr Menschen erheblich. Die DW-Nutzerinnen und -Nutzer erkennen in den Inhalten deutsche und europäische Perspektiven sowie die Werte einer freiheitlich und rechtsstaatlich verfassten Demokratie. Die DW trägt zur Demokratie- und Diskursfähigkeit bei: Die Zielgruppen können Zusammenhänge des Weltgeschehens besser verstehen und für ihre Überzeugungen klarer einstehen. Das zahlt sich in einer höheren Dialogbereitschaft aus, denn im Vergleich zu jenen, die keine Angebote der DW nutzen, diskutieren DW-Nutzende deutlich häufiger politische und soziale Themen. Gleichzeitig sind sie neugieriger auf Hintergründe und interessieren sich stärker für Probleme und Lösungen anderer Länder. Damit trägt die DW zum Zusammenleben der Kulturen bei. 

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