1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen
Politik

EU gibt grünes Licht für Omikron-Impfstoff

12. September 2022

Die Europäische Arzneimittelbehörde hat einen weiteren Impfstoff der Firma BioNTech/Pfizer zugelassen, der gegen die aktuellen Subvarianten des Coronavirus schützt. Empfohlen wird die Impfung für Menschen ab 12 Jahren.

https://p.dw.com/p/4Gkb5
Deutschland | Coronavirus | Stiko Empfehlung | Booster Impfung bereits nach drei Monaten
Der neue Impfstoff schützt auch vor den aktuellen Corona-SubvariantenBild: Frank Hoermann/SVEN SIMON/picture alliance

Der Booster der Unternehmen BioNTech/Pfizer richte sich gegen die aktuellen Corona-Varianten, teilte die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, auf Twitter mit. Zuvor hat ein Expertenausschuss der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) die Zulassung des Vakzins empfohlen, das an die Omikron-Sublinien BA.4/BA.5 angepasst ist. Erwartet werde ein breiterer Schutz gegen verschiedene Corona-Varianten, teilte die EMA mit.

Empfohlen werde die Impfung für Menschen ab 12 Jahren als Auffrischung. BA.4/BA.5 sind die Omikron-Sublinien, die derzeit fast alle Corona-Infektionen in Deutschland verursachen.       

Bei dem nun zugelassenen Vakzin handelt es sich um einen sogenannten bivalenten Corona-Impfstoff, der sowohl auf die Abwehr der ursprünglichen Form des Coronavirus ausgerichtet ist als auch auf BA.4 und BA.5.

Alle Corona-Vakzine bieten Schutz gegen Omikron-Varianten

Am 1. September hatte die EMA die ersten auf die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffe zugelassen. Die beiden betreffenden Vakzine von BioNTech/Pfizer und Moderna zielen auf die Omikron-Subvariante BA.1 ab. Zwar spielen diese Varianten nach Daten des Robert-Koch-Instituts in Deutschland mittlerweile keine Rolle mehr. Die Hoffnung ist aber, dass der Impfstoff auch gegen die aktuell kursierenden Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 besser wirkt.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurde in der EU mit Corona-Vakzinen geimpft, die vor rund 20 Monaten zugelassen wurden. Auch sie bieten einen gewissen Schutz gegen die Omikron-Variante.

nob/kle (dpa, afp)