Erste Hilfslieferung für syrische Flüchtlinge seit Januar | Aktuell Nahost | DW | 03.11.2018
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Vereinte Nationen

Erste Hilfslieferung für syrische Flüchtlinge seit Januar

Ein Hilfskonvoi der Vereinten Nationen hat das Flüchtlingslager Rukban in Syrien erreicht. Monatelang war das Camp abgeriegelt, mindestens vier Menschen starben an Unterernährung und wegen fehlender Medikamente.

Bis zu 50.000 Menschen leben in dem Flüchtlingslager Rukban in der Wüste nahe der jordanischen Grenze. Sie seien dringend auf Hilfe angewiesen, teilten die Vereinten Nationen mit, nachdem ein erster Hilfskonvoi seit Januar das Lager erreicht hatte. Neben Nahrungsmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln werde auch Impfstoff für rund 10.000 Kinder ausgeteilt.

Eigentlich sollte der Konvoi schon vor einer Woche eintreffen, nachdem die Regierung in Damaskus ihre Genehmigung erteilt hatte. Logistische und Sicherheitsgründe verzögerten nach UN-Angaben aber die Hilfslieferung.

Karte Syrien Rukban Jordanien Irak DE

Keine Geschäfte für Schmuggler und Händler

Eine von den USA unterstützte Rebellengruppe kontrolliert das Gebiet, in dem sich das Flüchtlingscamp befindet. Im Oktober hatte die syrische Armee das Lager abgeriegelt mit der Begründung, man wolle Schmuggler und Händler daran hindern, dort Geschäfte zu machen.

Jordanien hatte im vergangenen Jahr die Grenze zu Syrien geschlossen und das Gebiet zu einer Militärzone erklärt, nachdem es einen Anschlag auf einen jordanischen Grenzposten in der Nähe gegeben hatte.

fab/sti (dpa, rtr)

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