Enttäuschung nach der Klimakonferenz | Podcast Wirtschaft | DW | 16.12.2019
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Podcast Wirtschaft

Enttäuschung nach der Klimakonferenz

Klimakonferenz in Madrid mit schwachem Ergebnis +++ Boris Johnson plant Milliardeninvestitionen +++ Italienische Regierung rettet Volksbank +++ Krise im Libanon: Kliniken warnen vor dem Kollaps

Audio anhören 16:28

Klimakonferenz in Madrid mit schwachem Ergebnis

Die neue Woche startet mit den Nachwehen aus der vergangen. Wie ein Muskelkater liegt die Klimakonferenz über diesem Montag. Es war die bisher längste Klimakonferenz, bei der Regierungen aus 196 Staaten in Madrid um eine Einigung rangen. Ihr Ziel: Die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten. Immer wieder war das Abschlussplenum verschoben worden. Doch am Ende stand Enttäuschung, trotz hoher Erwartungen.

 

Boris Johnson plant Milliardeninvestitionen

Schneller liefern muss Großbritanniens frisch gewählter Premierminister Boris Johnson. Ihm bleiben etwa sechs Wochen, um wie versprochen den Brexit durchzubringen. Get Brexit done – so der Slogan seiner Wahl-Kampagne. Am 31. Januar soll es soweit sein. Mal wieder. Ganz oben auf Johnsons Agenda steht darüber hinaus die Sanierung des maroden britischen Gesundheitssystems NHS – mit Investitionen von umgerechnet rund 40 Milliarden Euro. Mit dem Thema hatten die Europa-Gegner 2016 auf roten Bussen für den Brexit Stimmen gefangen – wenn auch mit geschönten Zahlen. Stephan Laak über die Pläne Boris Johnsons.

 

Italienische Regierung rettet Volksbank

Im schönen Bari im Süden Italiens ist eine kleinere Volksbank zusammengebrochen: Die Banca Popolare die Bari braucht dringend viel Geld und die italienische Regierung springt ein. Immer wieder weisen Finanzexperten auf Risiken im italienischen Finanzsektor hin. Wichtig, denn, so das Argument, eine größere Bankenkrise dort würde auch auf andere Länder überschwappen. Ist das übertrieben? Oder sind Italiens Banken ein Risiko für den Euro?

 

Krise im Libanon: Kliniken warnen vor dem Kollaps

Der Libanon galt bisher als eines der fortschrittlichsten Länder im Nahen Osten, wenn es um die Gesundheitsversorgung ging. Doch das Land steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Seit Wochen protestieren Menschen gegen die politische Klasse und Korruption. Das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes ist erloschen. Nun fehlen vielen Kliniken die nötigen Instrumente, um ihre Patienten zu behandeln. Kliniken warnen vor einem bevorstehenden Kollaps.

 

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Technik: Gerd Georgii

Moderation: Paul-Christian Britz