Emmys für ″Game of Thrones″ und ″Fleabag″ | Aktuell Amerika | DW | 23.09.2019
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TV-Preise

Emmys für "Game of Thrones" und "Fleabag"

Es sind die wichtigsten Fernsehpreise, die in Los Angeles vergeben wurden. Als großer Favorit ging die letzte Staffel der Serie "Game of Thrones" bei den Emmy-Awards ins Rennen. Und wurde dieser Favoritenrolle gerecht.

USA Emmy Awards in Los Angeles | Peter Dinklage (Reuters/M. Blake)

Peter Dinklage mit seinem Preis für "Game of Thrones"

Es soll ja Zeitgenossen geben, die noch keine einzige Folge der Fantasy-Serie "Game of Thrones" gesehen haben. Sie können heute im Büro - ausnahmsweise - einmal nicht mitreden. Denn bei der Verleihung der Emmys, der wichtigen US-Fernsehpreise, ist die im Mai zu Ende gegangene Serie erneut zweimal bedacht worden - mit der Auszeichnung als beste Drama-Serie und dem Preis für Peter Dinklage als bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie. "Game of Thrones" hatte zuvor in Nebenkategorien bereits zehn Trophäen eingesammelt.

Schon 2015 und 2016 war die Serie je zwölfmal ausgezeichnet worden - schon das ein Rekord. Das Publikum bei der Gala in Los Angeles feierte die Schauspieler der HBO-Serie. "Wir haben nur geschwitzt und wir haben nur gelacht", sagte Darsteller Dinklage in seiner Dankesrede. "Ich würde es sofort wieder machen."

Das Drehbuch gleich selbst geschrieben

Zu den Siegerinnen konnte sich auch seine Kollegin Phoebe Waller-Bridge zählen, die mit ihrer Amazon-Comedy "Fleabag" als beste Comedy-Serie gefeiert wurde. Die Story über Verzweiflungen im Liebes- und sonstigen Leben der Titelheldin war wie gemacht für den ironischen Witz von Waller-Bridge. "Fleabag", was manche mit "Streuner" oder "Mistkerl" übersetzen, wurde auch für das beste Drehbuch und in zwei weiteren Kategorien bedacht. Das Drehbuch hatte die witzige Phoebe Waller-Bridge praktischerweise gleich selbst geschrieben.

	USA Primetime Emmy Awards in Los Angeles | Billy Porter (picture-alliance/AP Photo/Invision/C. Pizzello)

Billy Porter, in "Pose" für gut befunden

Was gab es noch in Los Angeles? Billy Porter gewann als erster offen homosexueller Mann in der Kategorie bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in "Pose". Keinen Preis gab es zur Überraschung mancher Beobachter dagegen für die bereits vielfach prämierte Comedy-Serie "Veep - Die Vizepräsidentin". Sie war auch diesmal mit als Favorit gehandelt worden.

Die Emmys werden in rund 120 Kategorien von etwa 24.000 Mitgliedern der Television Academy vergeben. Die Gala kam erneut ohne Moderator aus. Zusammengezählt mit den Nebenkategorien kam der Premium-Kabelfernsehsender HBO mit 34 auf die meisten Trophäen, dahinter folgte der Streamingdienst Netflix mit 27, Amazon mit 15, National Geographic mit 8 und der TV-Sender NBC mit 7. Dies noch für die Freunde der Preis-Statistik.

ml/stu (dpa, ap)

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