Eine Million Japaner müssen vor dem Regen fliehen | Aktuell Asien | DW | 03.07.2019
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Unwetter

Eine Million Japaner müssen vor dem Regen fliehen

Sintflutartige Regenfälle im Südwesten Japans haben dazu geführt, dass die Bewohner zweier Provinzen ihre Häuser verlassen müssen. Ein Ende der starken Niederschläge ist nicht in Sicht.

Japan Sintflutartiger Regen in Kagoshima (picture-alliance/dpa/kyodo)

Fußgänger in der Innenstadt von Kagoshima

In den japanischen Provinzen Kagoshima und Miyazaki haben die Behörden rund 1,2 Millionen Bewohner dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Die nationale Wetterbehörde warnte den Südwesten und Westen des Landes vor weiter andauernden Regenfällen. 

Nach Angaben des Senders NHK kam es bereits zu kleineren Erdrutschen. Mehrere Autos seien dabei fortgeschwemmt worden, ein Haus soll unter Schlammmassen begraben sein. Verletzte wurden bislang nicht gemeldet.

Japan | Hochwasser | Regen | Überflutung (picture-alliance/dpa/Kyodo)

Diese Straße nahe der Kleinstadt Soo steht komplett unter Wasser

Der Gouverneur von Kagoshima, Satoshi Mitazono, bezeichnete die Lage als "extrem gefährlich". "Eine Katastrophe größeren Ausmaßes könnte sich jederzeit und überall ereignen", warnte er.

Im vergangenen Sommer hatten sintflutartige Regenfälle im Westen Japans zu Überschwemmungen geführt und Erdrutsche ausgelöst. Dabei waren mehr als 220 Menschen gestorben. Den Behörden wurde anschließend vorgeworfen, sie hätten die Bewohner des betroffenen Gebiets zu spät zum Verlassen ihrer Häuser aufgerufen.

djo/rb (afp, dpa)

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