Eine Million Corona-Fälle in Südafrika | Aktuell Afrika | DW | 28.12.2020
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Afrika

Eine Million Corona-Fälle in Südafrika

Die Verbreitung des Coronavirus in Südafrika beschleunigt sich offenbar. Als erste Nation des Kontinents hat das Land jetzt eine Million Infektionen registriert.

Südafrika: Corona-Patient im Arwyp Medical Centre in Kempton Park

Corona-Patient im Arwyp Medical Centre in Kempton Park: Gesundheitssystem immer mehr unter Druck

Südafrika wird derzeit von einer zweiten Corona-Welle überrollt. Eine Million Infektionen wurden bis zu diesem Sonntag registriert. Das sind 100.000 mehr als vor anderthalb Wochen. Dies zeigen die aktuellen Daten des südafrikanischen Gesundheitsministeriums.

Der rasante Anstieg setzt das Gesundheitssystem des Landes immer mehr unter Druck. Mehrere Krankenhäuser arbeiten nach eigenen Angaben bereits am Rande ihrer Kapazitäten.

Wie in Großbritannien war auch in Südafrika unlängst eine neue, ansteckendere Variante des Coronavirus festgestellt worden. Sie soll zu dem jetzigen Anstieg maßgeblich beigetragen haben,

Plötzlicher Anstieg um fast 40 Prozent

In der vergangenen Woche verzeichnete Südafrika einen täglichen Durchschnitt von 11.700 Neuinfektionen - das ist ein Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. An drei aufeinanderfolgenden Tagen, von Mittwoch bis Freitag, stieg die Zahl der erfassten Neuinfektionen auf über 14.000, fiel aber am Samstag und Sonntag wieder stark ab.

Die Behörden erwägen, erneut Restriktionen zu verhängen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Außerdem ist die Rede davon, dass Präsident Cyril Ramaphosa Ende dieser Woche eine Fernsehansprache halten könnte.

AR/wa (rtr, afp, ap)

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