Ein Toter nach Serie von Gasexplosionen nahe Boston | Aktuell Amerika | DW | 14.09.2018
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USA

Ein Toter nach Serie von Gasexplosionen nahe Boston

Im US-Bundesstaat Massachusetts sind nach einer Serie von Gasexplosionen Dutzende Häuser in Brand geraten und Zehntausende Menschen aus ihren Wohnungen beordert worden. Ein Mann starb durch einen schrecklichen Zufall.

Ein brennendes Haus in North Andover (picture-alliance/AP Photo/M. Schwalm)

Ein brennendes Haus in North Andover

Aufgrund von Problemen mit der Gasversorgung sind nahe Boston Dutzende Häuser in Brand geraten. Zehntausende Menschen wurden aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Ein Mann kam ums Leben, mindestens zwölf Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt. 

Das 18-jährige Todesopfer habe in einem Auto gesessen, als ein Kamin auf den Wagen stürzte. Im Krankenhaus sei der junge Mann wenig später seinen Verletzungen erlegen, hieß es. 

Anwohner in Lawrence schützen sich vor dem Rauch (picture-alliance/AP/The Eagle-Tribune/T. Jean)

Anwohner in Lawrence schützen sich vor dem Rauch

Rettungskräfte seien zu 70 Häusern in drei Kleinstädten im US-Bundesstaat Massachusetts gerufen worden, in denen es Brände, Explosionen oder zumindest Gasgeruch gegeben habe, teilte die Polizei des Bundesstaates auf Twitter mit. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl der betroffenen Haushalte in Lawrence, Andover und North Andover noch steigen werde. 

Laut Polizei brannten etliche Häuser gleichzeitig. Dennoch seien alle Brände gelöscht worden. Polizeichef Joseph Salomon sagte der Zeitung "USA Today": "Es gibt so viel Rauch, man kann den Himmel nicht mehr sehen." 

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr in Lawrence (Reuters/Boston Sparks)

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr in Lawrence

Die Probleme sind offenbar auf das Netz des Versorgers Columbia Gas zurückzuführen. Die Polizei rief alle Kunden des Unternehmens auf, ihre Häuser zu verlassen. Vorsorglich wurde der Strom in der ganzen Gegend abgestellt. Die Behörden baten alle Anwohner ohne Strom, ebenfalls ihre Wohnungen zu verlassen. Zehntausende waren betroffen. Auch die Gasleitungen sollten entleert werden. Die genaue Schadenshöhe war zunächst noch unklar. 

stu/jj (dpa, rtr, ap)

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