Ein Toter nach Notlandung einer US-Passagiermaschine | Aktuell Amerika | DW | 17.04.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Triebwerkschaden bei Boeing 737

Ein Toter nach Notlandung einer US-Passagiermaschine

Ein lauter Knall, ein brennendes Triebwerk und eine zerstörte Fensterscheibe: In den USA musste eine Passagiermaschine notlanden. Ein Mensch kam ums Leben, mehrere wurden verletzt.

Die Szene an Bord der Boeing 737 war dramatisch: Nach der Explosion eines Triebwerks zerstörten Splitter eine Fensterscheibe der Maschine. Im Sturzflug geht das Flugzeug zu Boden. Eine Frau wird schwer verletzt und fast aus dem Fenster gesogen. So schildern Passagiere den Vorfall während ihres Flugs vom New Yorker Flughafen LaGuardia nach Dallas im Bundesstaat Texas. Marty Martinez postete bei Facebook während des Sinkflugs ein Video, das ihn mit einer Atemmaske zeigt. Nach der Explosion habe das Flugzeug rasch an Höhe verloren, schrieb Martinez. "Es hat sich angefühlt wie ein freier Fall." Er habe gedacht, sterben zu müssen. Nach der Sicherheitslandung fotografierte er die schwer beschädigte Maschine.

Die Boeing der Fluggesellschaft Southwest Airlines habe Triebwerksprobleme gehabt und habe daher in Philadelphia notlanden müssen, teilte die Nationale Behörde für Transportsicherheit mit. Die Behörde machte zunächst keine Angaben zur Identität des getöteten Menschen. Nach Angaben der Feuerwehr erlitten sieben Menschen leichte Verletzungen, sie mussten aber nicht im Krankenhaus behandelt werden.

Philadelphia Southwest Airlines Norlandung (Foto: picture-alliance/AP/Philadelphia Inquirer)

Die Boeing 737 konnte am Flughafen Philadelphia notlanden

Nach Angaben der Fluggesellschaft befanden sich 143 Passagiere und fünf Crewmitglieder an Bord der Maschine.

sam/qu (AFP, dpa)

Die Redaktion empfiehlt

Audio und Video zum Thema