Ein blutiger Tag im entmilitarisierten Idlib | Aktuell Nahost | DW | 09.11.2018
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Syrien-Krieg

Ein blutiger Tag im entmilitarisierten Idlib

Es wird gekämpft um die letzte syrische Rebellenhochburg. Genau das sollte eigentlich verhindert werden. Dennoch rückt die syrische Armee gewaltsam in der demilitarisierten Zone vor. Es gibt viele Tote.

Syrien Idlib Rauch nach Luftangriffen der Regierungskoaliltion (picture-alliance/AA/E. Masry)

Unser Archivbild zeigt einen Luftangriff der syrischen Armee in der Provinz Idlib

Mindestens 22 Oppositionelle sind bei dem heftigen Angriff am Rande der Provinz Idlib getötet worden, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Attacke der syrischen Armee auf eine Stellung der Aufständischen sei die blutigste, seitdem Russland und die Türkei sich im September auf die Errichtung einer demilitarisierten Zone in dem Gebiet geeinigt hatten.

Die Beobachtungsstelle mit Sitz in London bezieht ihre Angaben von einem Informantennetzwerk vor Ort. Von unabhängiger Seite sind ihre Informationen kaum zu überprüfen. 

Von Russland unterstützte Regierungstruppen hatten in den vergangenen Monaten weite Teile Syriens zurückerobert. Die letzte große Rebellenhochburg ist jetzt noch Idlib. Ein türkisch-russisches Abkommen vom September sollte eine Eskalation dort verhindern, indem eine entmilitarisierte Zone vereinbart wurde. Allerdings hatten sich nicht alle Aufständischen aus dem Gebiet zurückgezogen.

Seitdem kommt es immer wieder zu Gefechten. In der Region harren etwa drei Millionen Zivilisten aus.

rb/stu (afp, ap, dpa)

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