DW Magyar: Deutsche Welle startet Programm in ″alter, neuer″ Sendesprache Ungarisch | Presse | DW | 28.04.2021
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Presse

DW Magyar: Deutsche Welle startet Programm in "alter, neuer" Sendesprache Ungarisch

Die DW erweitert ihr journalistisches Angebot mit Ungarisch als 31. Sendesprache. 'DW Magyar' bietet Berichterstattung für eine Region, in der unabhängige Medien zunehmend unter Druck geraten.

Im November 2020 kündigte die DW eine Ausweitung ihrer journalistischen Angebote auf Ungarisch als 31. Sendesprache an, Ende April werden die ersten Beiträge veröffentlicht. Die Sprache war von 1962 bis 1977 sowie von 1993 bis 1999 bereits Teil des Programms des deutschen Auslandssenders. Nun sieht die DW den Zeitpunkt gekommen, unter dem Titel DW Magyar wieder journalistisch unabhängige Inhalte für eine vornehmlich junge Zielgruppe zu produzieren und vielfältige Debatten über europäische Fragen zu initiieren. Das Programmangebot, das von mehreren Partnersendern in Ungarn verbreitet wird, richtet sich primär an Nutzende im Alter von 20 bis 35 Jahren.

Intendant Peter Limbourg: „Die Zeit ist reif für DW Magyar. Viele Medien in Mittel- und Osteuropa, die kritisch über ihre Regierungen berichteten, werden auf unterschiedliche Weise in ihrer Arbeit behindert oder müssen aufgeben. Mit unseren Programmen in bald 32 Sendesprachen reagieren wir auf den steigenden Informationsbedarf in der Bevölkerung, aber auch auf die zunehmende Einschränkung der Medienfreiheit und die Risiken, denen Journalistinnen und Journalisten in aller Welt ausgesetzt sind.“

„Wir bieten unserem Publikum lebensnahe Videoreportagen aus Ungarn, Deutschland und anderen europäischen Ländern, in denen wir Stories zu aktuellen politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Fragen in den Mittelpunkt stellen“, so DW-Programmdirektorin Gerda Meuer.  

DW-Journalistin Fanny Facsar mit Mundschutz in Ungarn

DW-Journalistin Fanny Facsar in Budapest

„Mit unserem neuen Angebot auf Ungarisch wollen wir unverkrampft und weltoffen mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und damit einen kritischen Diskurs über gemeinsame Werte und Herausforderungen in Europa befördern“, ergänzt Adelheid Feilcke, Head of Programs for Europe.  

Am Mittwoch, 28. April, startet die DW zunächst einen YouTube-Kanal in ungarischer Sprache mit   rund 15 Video-Berichten und -Reportagen, darunter mehrere Ausgaben der Formate Europeo und Untold Stories.

Das Magazin Europeo bietet pro Folge 4 bis 5 Beiträge zu einem Thema aus unterschiedlichen europäischen Perspektiven. In den Untold Stories treffen Reporter*innen im Alter der Zielgruppe interessante Personen aus Ungarn und erzählen deren bewegende Geschichten. Mittelfristig sind TV-Magazine, Reportagen und (Web-)Videoformate geplant.

Für das Team in Deutschland und Ungarn arbeiten zunächst zehn Reporter*innen und Redakteur*innen.

Die DW verzeichnet seit Monaten sehr hohe Nutzungszahlen. Seit Sommer 2020 liegen die monatlichen Zugriffe auf die digitalen Angebote konstant auf einem Niveau von mehr als einer Milliarde.