DW Akademie in Pakistan | Medienentwicklung | DW Akademie | DW | 03.07.2018
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Medienentwicklung

DW Akademie in Pakistan

Die DW Akademie unterstützt Medienschaffende in Pakistan durch den Aufbau von Qualifizierungs- und Beratungsstrukturen.

In Pakistan besteht eine hohe Meinungs- und Medienvielfalt. In Radio, TV, Zeitungen und im Internet  diskutieren die Menschen öffentlich und kontrovers eine Vielzahl von Themen. Dabei bleiben einige Dinge aber meist ausgespart – so etwa die Perspektiven und Stimmen von Frauen oder religiösen Minderheiten.

Für Medienschaffende im Westen und Nordwesten Pakistans ist unabhängige Berichterstattung besonders schwierig. Die Journalistinnen und Journalisten dort sind oft nicht ausreichend ausgebildet. Außerdem sind sie erheblichen Gefahren und Drohungen von verschiedenen Seiten ausgesetzt. Ausgewogene Informationen sind für die Bevölkerung in diesen Gebieten deshalb schwer erhältlich, besonders für Binnengeflüchtete und Rückkehrer. Besonders groß ist der Mangel bei der lokalen Berichterstattung. Zwar gibt es in Pakistan Journalistenverbände und Organisationen, die sich für Medienschaffende einsetzen. Jedoch fehlt es an notwendigen Kapazitäten, um eine adäquate Weiterbildung von Journalistinnen und Journalisten zu neuen relevanten Themen zu gewährleisten.

Unser Engagement

Die DW Akademie unterstützt das Exzellenzzentrum für Journalismus (CEJ) in Karachi, sowie eine Nichtregierungsorganisation beim Aufbau zweier Traumazentren in Karachi und Quetta. Die Traumazentren bieten einerseits psychologische Beratung für betroffene Journalistinnen und Journalisten an. Andererseits werden Medienhäuser und -organisationen präventiv zur psychologischen Sicherheit beraten und für das Thema sensibilisiert. Gemeinsam fördern zudem CEJ und die DW Akademie innovativen Journalismus, indem sie Weiterbildungsangebote zum Thema Datenjournalismus aufbauen.

Des Weiteren unterstützt die DW Akademie den Mediendachverband Council for Pakistan Newspapers Editors (CPNE) bei der Etablierung eines Kompetenzzentrums. Es wird sich zunächst den Schwerpunktthemen Sicherheit und Medienethik widmen. Damit benachteiligte Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel Rückkehrer in die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans ihrer Stimme in der Öffentlichkeit mehr Gehör verschaffen können, werden sie als Bürgerjournalist/innen von Tribal News Network (TNN) ausgebildet.

Mittelgeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Ländermanagerin: Karin Schädler

Einsatzorte: Islamabad, Karachi, Quetta, Stammesgebiete und Khyber Pashtunkhwa, teilweise auch Kleinstädte in Punjab und Sindh

Partner vor Ort: Centre for Excellence in Journalism,  Council of Pakistan Newspaper Editors (CPNE), Individualland (IL), Media House Islamabad (MHI), Tribal News Network (TNN),

Schwerpunkte: Qualifizierung und Beratung, Weiterbildung von Medienschaffenden, Sicherheit von Medienschaffenden, Datenjournalismus, Gesellschaftliche Teilhabe, Empowerment und Mitsprache benachteiligter Bevölkerungsgruppen, Media and Information Literacy (MIL)

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