Dresden überrascht bei 1860 München | Fußball | DW | 03.11.2013
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Fußball

Dresden überrascht bei 1860 München

Dynamo Dresden gewinnt bei 1860 München und befreit sich vorerst aus der Abstiegszone. Greuther Fürth und Kaiserslautern punkten jeweils dreifach. Eine weitere Niederlage verschärft die Krise in Düsseldorf.

Torschütze Mickael Pote (M.) von Dresden jubelt vor den Augen von Trainer Friedhelm Funkel von München (r.) über das 0:1 (Foto: Andreas Gebert/dpa)

Dresdens Torschütze Mickael Pote (2.v.r.) jubelt vor den Augen von 1860-Trainer Friedhelm Funkel (r.) über das 0:1

Nach über einem Jahr ohne Auswärtssieg ist beim wiedererstarkten Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden auch in der Fremde der Knoten geplatzt. Der Traditionsklub aus Sachsen gewann dank einer kämpferisch wie spielerisch überzeugenden Leistung bei 1860 München verdient mit 3:1 (2:1). Durch das vierte Spiel nacheinander ohne Niederlage verließ Dynamo zudem erstmals seit dem dritten Spieltag wieder die Abstiegsränge. Die nun punktgleichen Löwen müssen nach fünf Spielen ohne Sieg in Serie endgültig den Blick nach unten richten.

Derweil verpasste Arminia Bielefeld im Aufsteiger-Duell den ersehnten Befreiungsschlag. Das Team von Trainer Stefan Krämer verlor trotz Führung beim Karlsruher SC mit 1:3 (0:0) und kassierte die fünfte Niederlage in Folge. Mit einer starken Vorstellung konnte der SV Sandhausen seinen Durchhänger überwinden. Nach zuletzt drei Partien ohne Sieg gewann die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz gegen den FSV Frankfurt mit 2:0 (1:0) und sammelte damit weitere wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

Verfolger siegen im Gleichschritt

Die SpVgg Greuther Fürth und der 1. FC Kaiserslautern haben die beiden Spitzenmannschaften der 2. Liga unter Druck gesetzt. Fürth gewann nach einem Torspektakel bei Erzgebirge Aue mit 6:2 (3:1) und beendete damit seine Krise nach drei Niederlagen eindrucksvoll. Der Bundesliga-Absteiger liegt einen Punkt hinter dem 1. FC Köln und Union Berlin, die am Montag (04.11.2013, 20.15 Uhr MEZ) aufeinandertreffen. Einen weiteren Punkt zurück ist der 1. FC Kaiserslautern nach einem 4:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli.

Erneuter Rückschlag für Düsseldorf

Aalens Leandro Grech (2.v.l.) und die Düsseldorfer Andreas Lambertz (l.) sowie Oliver Fink kämpfen um den Ball (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Dreikampf um den Ball: Aalens Leandro Grech (2.v.r.) und die Düsseldorfer Andreas Lambertz (l.) sowie Oliver Fink

Zum Auftakt des 13. Spieltags hatte Fortuna Düsseldorf den nächsten Rückschlag erlitten. Sechs Tage nach der 1:6-Klatsche gegen den SC Paderborn unterlag der Bundesliga-Absteiger beim VfR Aalen in einer niveauarmen Begegnung mit 0:1 (0:1). Mit 16 Punkten liegen die Rheinländer weiter im Tabellenmittelfeld, die Kritik an Trainer Mike Büskens dürfte damit weiter zunehmen. Die Aalener dagegen blieben zum dritten Mal in Folge ohne Niederlage und Gegentor. Mit 19 Zählern festigte der VfR seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Unterdessen kam der SC Paderborn gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und musste damit nach zuvor drei Siegen in Serie einen Dämpfer hinnehmen. Der VfL Bochum konnte nach fünf sieglosen Spielen wieder einen Erfolg einfahren. Die Mannschaft von Peter Neururer gewann mit 1:0 (1:0) bei Energie Cottbus und verschärfte damit die Krise bei den Gastgebern. Sie warten nun seit 373 Minuten auf ein Tor und seit vier Partien auf einen Sieg. Der Druck auf Energie-Trainer Rudi Bommer ist nun noch weiter gewachsen. Bochum kletterte ins Tabellen-Mittelfeld, Cottbus rutschte auf den Abstiegs-Relegationsplatz.