Donald Trump sollte besser nicht auf Joe Biden treffen | Aktuell Amerika | DW | 22.03.2018
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USA

Donald Trump sollte besser nicht auf Joe Biden treffen

Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden hat US-Präsident Trump massiv angegriffen. Der 75-jährige Demokrat spricht sogar über körperliche Attacken gegen Trump. Dieser keilt über sein Twitter-Sprachrohr prompt zurück.

"Ein Mann, der am Ende unser Staatschef wurde, hat gesagt: 'Ich kann eine Frau überall anfassen und sie wird es mögen'", sagte Biden während einer Rede an der Universität von Miami in Coral Gables zur Bekämpfung von sexueller Gewalt an Hochschulen. "Wenn wir an der High School wären, würde ich ihn hinter die Turnhalle bringen und ihn grün und blau schlagen."

Biden bezog sich dabei auf eine Tonaufnahme, die 2016 an die Öffentlichkeit gelangte. Darin soll sich Trump elf Jahre zuvor in vulgärer Weise über eine ungenannte Frau geäußert haben. Trump entschuldigte sich daraufhin und bezeichnete die Kommentare als "Umkleidekabinen-Gerede". "Ich war mein ganzes Leben lang in vielen Umkleideräumen", sagte Biden weiter. "Jeder Typ, der so gesprochen hat, war normalerweise der fetteste, hässlichste Mistkerl im Raum."

Sex-Sakandale von Prominenten (picture-alliance/S. Moskowitz)

Alter Mann und junge Starlets: Trump und die Frauen

Immer wieder wird Trump sexueller Übergriffe gegen Frauen bezichtigt. So muss sich der US-Präsident derzeit mit drei Klagen von ehemaligen Models, Pornosternchen oder Fernsehkandidatinnen herumschlagen.

Prompte Reaktion von Trump

Die Reaktion von Trump ließ nicht lange auf sich warten: "Der verrückte Joe Biden versucht, ein harter Kerl zu sein. Tatsächlich aber ist er sowohl geistig als auch körperlich schwach", nahm der US-Präsident in gewohnter Manier den Fehdehandschuh über Twitter auf. "Und trotzdem droht er mir schon zum zweiten Mal körperliche Gewalt an. Er kennt mich nicht, aber er würde zu Boden gehen und die ganze Zeit weinen. Bedrohe keine Menschen, Joe!"

Biden bekleidete unter US-Präsident Barack Obama zwischen 2009 und 2017 das Amt des Vize-Präsidenten. Immer wieder wird auch über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur Bidens 2020 spekuliert.

cgn/jj (ap, dpa)

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