DokFilm - Schokolade ohne Reue - Ist fairer Genuss möglich? | DokFilm | DW | 28.09.2018
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DokFilm - Schokolade ohne Reue - Ist fairer Genuss möglich?

Die hohe Nachfrage nach Schokolade führt in Afrika oft zu Armut und Umweltschäden. Der Film zeigt, wie faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion zu einem Genuss ohne Nachgeschmack beitragen können.

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Hendrik Reimers ist Gründer des deutschen Start-up-Unternehmens "fairafric". Der Jungunternehmer wickelt von der Kakaobohne bis zur verpackten Tafel die ganze Schokoladenproduktion in Ghana ab. Bislang wird das große Geld mit der Kakaobohne in Europa verdient - das will er ändern, damit nicht nur ein großer Teil der Wertschöpfung im Land des Rohstoffes verbleibt, sondern dort auch noch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden können. Doch auch in Deutschland tut sich etwas: In der Manufaktur "Edelmond" stellt Thomas Michel feinste Schokolade her. Er bezieht seine Kakaobohnen von einem Bauern aus der Dominikanischen Republik, den er persönlich kennt. Im sogenannten "Bean to Bar"-Verfahren - von der "Bohne bis zur Tafel" - nimmt er jeden Herstellungsschritt selbst vor. Dabei legt Michel besonderen Wert auf regionale Zutaten. Dass auch in der Massenproduktion Veränderungen möglich sind, zeigt das Beispiel von "Tony's Chocolonely" aus den Niederlanden. Alles begann mit der Vision, zu 100 Prozent "sklavenfreie Schokolade" herzustellen, also Schokolade, bei der die Kakaobauern fair bezahlt werden. Mittlerweile ist die Firma zum zweitgrößten Produzenten in Holland aufgestiegen.