Die Zeitlupe | Wort der Woche | DW | 23.09.2016
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Wort der Woche

Die Zeitlupe

Sie ist ein Produkt der Filmindustrie und wird nicht nur im Sport gern eingesetzt. Nur das Leben verläuft nicht in Zeitlupe.

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Die Zeitlupe

Das zusammengesetzte Wort „Zeitlupe“ kommt aus der Film- und Fernsehsprache und beschreibt die stark verlangsamte Darstellung einer Szene. Eine Lupe ist ein Gegenstand, mit dem man etwas ganz genau und in vergrößerter Darstellung betrachten kann. Ähnlich ist das mit der Zeitlupe. Diese entsteht, wenn man bei einer Filmaufnahme mehr als 25 Bilder pro Sekunde aufnimmt und den Film dann bei normaler Geschwindigkeit wiedergibt. Die Zeitlupe wird sehr oft im Sport eingesetzt, um sich bestimmte Szenen noch mal ganz genau anzuschauen – beispielsweise im Fußball, bei Radrennen oder im Laufsport. Aber auch der Biss einer Schlange kann verzögert dargestellt werden oder wie ein Filmschauspieler in einer Kampfszene zu Boden geht. Der Vorteil einer Zeitlupe ist: Man sieht plötzlich Dinge, die sonst nicht aufgefallen wären – und das ganz ohne Einsatz einer Lupe.

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