Die Welt heißt 2019 willkommen | Aktuell Welt | DW | 01.01.2019
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Jahreswechsel

Die Welt heißt 2019 willkommen

Und schon wieder ist ein Jahr vorbei! Auch in Deutschland wird in der Silvesternacht viel gefeiert - und das weitgehend friedlich. Allerdings gab es einige Attacken auf Einsatzkräfte.

Deutschland begrüßt das Jahr 2019: Mit bunten Feuerwerken im ganzen Land haben die Menschen den Jahreswechsel gefeiert. In Berlin kamen Hunderttausende zur größten Silvesterparty am Brandenburger Tor, wo ein buntgemixtes Bühnenprogramm auch viele Besucher aus aller Welt erfreute.

"Es war schon früh richtig voll", sagte eine Polizeisprecherin und bestätigte nach Mitternacht: "Es war trotzdem im Großen und Ganzen ein entspanntes Fest." Menschenschlangen an den Eingängen zur Berliner Partymeile waren vor allem umfangreichen Sicherheitskontrollen geschuldet.


Deutschland | Silvester – Berlin (imago/Photopress Müller)

Großer Andrang: Anderthalb Stunden vor Mitternacht mussten die Eingänge zur Berliner Partymeile geschlossen werden

Ein Problem stellte mancherorts die Aggressivität gegenüber Einsatzkräften dar, wie die Behörden am Neujahrstag mitteilten. Laut Feuerwehr gab es allein in der Hauptstadt 49 solcher Übergriffe, 33 davon mit Pyrotechnik. 

In anderen Ländern ...

... hatte 2019 schon viele Stunden vorher begonnen: Als erste konnten die Bewohner einiger Pazifikinseln das neue Jahr begrüßen, etwas später durften dann auch die Menschen in Neuseeland und Australien feiern. In Sydney gingen laut Veranstaltern 8,5 Tonnen Feuerwerk in die Luft. Die Organisatoren sprachen von den gigantischsten Neujahrsfeierlichkeiten, die es je gegeben habe, mit Kosten von umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro. 

Neujahr 2019 | Sydney, Australien (Getty Images/B. Hemmings)

Riesenshow Down Under: Der Hafen und die Oper von Sydney im Glanz des Feuerwerks

Das Londoner Feuerwerk konnte sich ebenfalls sehen lassen - mit acht Tonnen Pyrotechnik war es den Veranstaltern zufolge das größte Europas. Zum Finale wurde der Beatles-Hit "All you need is love" gespielt. Angesichts des nahenden Brexits widmete Bürgermeister Sadiq Khan das Spektakel allen EU-Bürgern, die in der britischen Hauptstadt leben.

Trauer trübt Stimmung

In eher gedämpfter Stimmung wurde in Moskau und anderen russischen Städten das neue Jahr eingeläutet. Grund ist die Gasexplosion vom Silvestertag in Magnitogorsk, wo mindestens acht Menschen ums Leben kamen und noch mit etlichen weiteren Opfern gerechnet werden muss. Präsident Wladimir Putin rief von Magnitogorsk aus die Russen auf, Mitgefühl zu zeigen.

Video ansehen 00:23

Putin in Magnitogorsk: "Eine Tragödie"

Ausgelassen ging es hingegen am New Yorker Times Square zu, wo sich rund eine Million Menschen versammelte. Wie es Tradition in der US-Millionenmetropole ist, wurde um Mitternacht ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast herabgesenkt. Dann stimmten die Feiernden die Lieder "Auld Lang Syne" und "New York, New York" an. Drei Stunden später brach auch an der Westküste der USA das neue Jahr an.

Mittlerweile konnten - als allerletzte - auch die Bewohner des US-Außengebiets Amerikanisch-Samoa 2019 begrüßen. Dort begann der Neujahrstag erst am Dienstagmittag Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). 

wa/haz/ni (dpa, afp)

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