Die Verschleppten - Kidnapping im Auftrag Erdogans | Nahaufnahme - Die aktuelle Reportage | DW | 15.07.2019
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Nahaufnahme

Die Verschleppten - Kidnapping im Auftrag Erdogans

Die Türkei betreibt offenbar ein Entführungsprogramm. Der Geheimdienst MIT sucht weltweit nach politischen Gegnern, die dann in die Türkei verschleppt werden. Das ergeben Recherchen internationaler Medien.

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Nach dem Putschversuch im Juli 2016 hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Anhänger der Gülen-Bewegung zu Terroristen erklärt und ihnen mit Verfolgung im In- und Ausland gedroht. Seitdem wurden mehrere türkische Staatsangehörige auch außerhalb der Türkei entführt und in türkische Gefängnisse verschleppt. Belegbar sind Fälle in Malaysia, Kosovo, Aserbaidschan, Gabun, der Ukraine und der Republik Moldau. Das ergeben gemeinsame Recherchen des ZDF-Magazins "Frontal 21" und acht internationaler Medien, koordiniert von dem gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV. Für die Recherchen wurden Überwachungsvideos gesichtet, interne Dokumente ausgewertet sowie Augenzeugen und Opfer befragt. Mehrere Betroffene erheben den Vorwurf, sie seien in Geheimgefängnissen gefoltert worden.