Die US-Wahl im Liveticker: Trump will wegen ″Betrugs″ vor Supreme Court ziehen | Amerika - Die aktuellsten Nachrichten und Informationen | DW | 04.11.2020
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Tag der Entscheidung in den USA

Die US-Wahl im Liveticker: Trump will wegen "Betrugs" vor Supreme Court ziehen

Noch bevor alle Stimmen ausgezählt sind, droht Amtsinhaber Donald Trump bereits mit juristischen Schritten und erklärt sich zum Gewinner der Wahl. Sein Herausforderer Joe Biden will sich das nicht gefallen lassen.

Der Live-Ticker ist jetzt geschlossen und wird nicht weiter aktualisiert. Sie können die Ereignisse aus den Stunden während und nach der US-Präsidentschaftswahl hier nachlesen.

11.38 Uhr:  Auch in Nevada liegen die beiden Kontrahenten Kopf an Kopf: Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen kommen Trump und Biden auf jeweils 49 Prozent.

10.55 Uhr: In Wisconsin liefern sich Trump und Biden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Auszählung von 89 Prozent der Stimmen entfallen auf Trump 49 Prozent und
auf Biden 49,3 Prozent.

10.26 Uhr: Noch bevor alle Stimmen ausgezählt sind, gratulierte der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa Trump bereits zum Wahlsieg. "Es ist ziemlich klar, dass das amerikanische Volk Trump und Pence für weitere vier Jahre gewählt hat", twitterte er als erster EU-Regierungschef. Trumps Ehefrau Melania ist gebürtige Slowenin.

09.52 Uhr: Biden kündigte an, sollte Trump vor Gericht ziehen, um das Wahlergebnis anzufechten, würden die Demokraten mit eigenen juristischen Mitteln dagegen vorgehen.

09.00 Uhr: Der demokratische Herausforderer Joe Biden hat den besonders stark umkämpften Bundesstaat Arizona gewonnen. Damit hat Biden nun 238 und Amtsinhaber Trump 213 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

08.37 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Verzögerung bei einem Wahlergebnis bei der US-Wahl von "Betrug" gesprochen. Trump kündigte bei seiner Rede im Weißen Haus an, vor das Oberste US-Gericht zu ziehen, um eine weitere Auszählung der Stimmen stoppen zu lassen. Vermutlich bezog sich er damit auf die nach wie vor laufende Auszählung zahlreicher Briefwahlstimmen. Außerdem reklamierte er den Wahlsieg entgegen der bisherigen Auszählung für sich.  

08.25 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat im Bundesstaat Nebraska vier von fünf Stimmen für die Wahlversammlung geholt, eine Stimme konnte Herausforderer Joe Biden erringen. Nebraska gehört mit Maine zu den US-Staaten, in denen nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner gehen. 

08.20 Uhr: Bei Wahlen geht es immer auch um die Deutungshoheit. Wie der DW Faktencheck zeigt gehen die Republikaner dieses Thema recht offensiv an: Lange bevor es die meisten Medien tun, vermeldet der offizielle Twitter-Account des Trump-Wahlkampfteams die "Ergebnisse" aus den Bundesstaaten. So twitterte das Trump-Team bereits um 5:05 Uhr MEZ Idaho gewonnen zu haben, um 5:47 Uhr Ohio, um 5:56 Uhr Texas, um 6:16 Uhr Iowa.

Dies geschah jeweils zu einem Zeitpunkt, an dem viele Medien den jeweiligen Bundesstaat noch nicht als "called", also entschieden angaben. So sah die Nachrichtenagentur AP, die der DW die Ergebnisse zuliefert, die genannten Bundesstaaten wesentlich länger als offenes Rennen. Insbesondere Texas war mit seinen gut 29 Millionen Einwohnern gegen 6 Uhr MEZ bei weitem noch nicht ausgezählt aus Sicht vieler Medien.

Einen sehr deutlichen Unterschied gab es bei Florida: Während CNN den hart umkämpften Bundesstaat Amtsinhaber Trump erst um 6:40 Uhr zusprach, verkündete sein Wahlkampfteam den Sieg dort schon um 2:20 Uhr.

Doch auch die Medien unterscheiden sich zum Teil massiv bei der Vorgehensweise: Einige setzen auf Exit polls, also Nachwahlumfragen, andere auf Zwischenergebnisse. Die unterschiedlichen Zwischenstände sind auch der Tatsache geschuldet, dass einige Medien den National Election Pool, ein Zusammenschluss amerikanischer Nachrichtenmedien, verlassen haben und ihren eigenen Ansatz verfolgen.

Das Wahlkampfteam der Demokraten veröffentlichte im Gegensatz zum Team Trump keine Ergebnis-Tweets der einzelnen Bundesstaaten. Dafür sagte Biden bei einer kurzen Ansprache: "Wir glauben, wir sind auf einem guten Weg, um die Wahl zu gewinnen." 

Erst die Endergebnisse, die sich durch die Auszählung von Briefwahlunterlagen verzögern können, werden zeigen, welche Siegesbotschaften etwas verfrüht waren.

07.35 Uhr: In den USA ist erstmals eine offen lebende Transgender-Politikerin in den Senat eines Bundesstaates gewählt worden. Die Demokratin Sarah McBride gewann in Delaware gegen den Republikaner Steve Washington, wie die Nachrichtenagentur AP meldete.

07.09 UhrDonald Trump hat laut AP den Staat Texas gewonnen - ein weiterer wichtiger Sieg für den Präsidenten. Damit hat Trump nun 212 und Herausforderer Biden 223 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

06.50 Uhr: Joe Biden und Donald Trump haben sich fast zeitgleich an ihre Anhänger gerichtet. Biden sprach zu Unterstützern in Delaware: "Wir müssen nur Geduld haben" - und auf die finalen Ergebnisse warten. "Wir glauben, dass wir auf dem Weg sind, diese Wahl zu gewinnen."

Präsident Trump meldete sich siegessicher auf Twitter und kündigte eine Erklärung zur Wahl an. Ohne seinen demokratischen Herausforderer zu erwähnen, schrieb Trump: "Sie versuchen, die Wahl zu stehlen." Dies werde er nicht zulassen. Nach Schließung der Wahllokale könnten keine Stimmen mehr abgegeben werden.

Twitter markierte den Tweet des Präsidenten anschließend mit einem Warnhinweis: "Einige oder alle der Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und möglicherweise irreführend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsbürgerlichen Prozess", schreibt Twitter dazu.

Auch der DW-Faktencheck zeigt, dass die Aussage des Präsidenten falsch ist. Das Wahlrecht schreibt vor: Wer bis zur Schließung der Wahllokale in der Schlange steht, darf seine Stimme noch abgeben, wie mehrere Organisationen klarstellen, die sich für Bürger- und Wählerrechte einsetzen. Zuvor hatten beide Lager die Menschen aufgerufen, in der Schlange stehen zu bleiben - auch das Wahlkampfteam von Trump: 

In Nevada hatte ein Richter entschieden, dass ungefähr zwei Dutzend Wahllokale länger geöffnet haben dürfen. Einige Wahllokale konnten wegen technischer Probleme erst verspätet öffnen. 

In demselben Tweet behauptet Trump auch: "Sie versuchen die Wahl zu stehlen." Dafür liefert er keine Beweise.

06.37 UhrDonald Trump hat laut AP auch den "Swing State" Florida gewonnen - ein entscheidender Sieg für den amtierenden Präsidenten. Damit hat Trump nun 174 und Herausforderer Biden 223 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

BG US Wahl 2020 wie gehen die Unterstützer mit der Spannung um

Unterstützer von Trump feiern in Miami, Florida

06:25 UhrDonald Trump hat den umkämpften Staat Ohio und die Staaten Iowa und Montana gewonnen. Das meldete AP. Damit hat Trump nun 145 und Herausforderer Biden 223 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

06.17 UhrJoe Biden gewinnt Minnesota mit zehn Wahlleuten. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Damit hat Biden nun 223 und Trump 118 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

06.15 Uhr: DW-Korrespondentin Ines Pohl berichtet von Demonstranten in Washington D.C., die sich in Richtung des Weißen Hauses bewegen. Die Stimmung sei angespannt und explosiv, erklärt Pohl.

06.09 Uhr: Joe Biden gewinnt Hawaii mit vier Wahlleuten. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Damit hat Biden nun 213 und Trump 118 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

05.50 Uhr: Um 06.00 Uhr MEZ schließen in den westlichsten Staaten der USA, Hawaii und Alaska, die letzten Wahllokale.

05.45 Uhr: Berichten zufolge sollen automatische Anrufe, so genannte "Robocalls", in Michigan für Verwirrung gesorgt haben: Die Anrufe gingen bei Bürgern in Flint ein, einer Stadt mit rund 100.000 Einwohnern im US-Bundesstaat Michigan. Die Menschen seien aufgefordert worden, zu Hause zu bleiben und nicht wählen zu gehen. Die Gerüchte, die zunächst in den sozialen Medien auftauchten, bestätigten sich, das FBI kommentierte die Vorfälle

Jocelyn Benson, Innenministerin von Michigan und damit zuständig für die Organisation der Wahl im Bundesstaat, sagte: "Wir haben Berichte erhalten, dass eine unbekannte Partei absichtlich Desinformation durch automatische Anrufe verbreitet, um Wähler zu verwirren. Die Wähler Michigans können versichert sein, dass Verantwortliche und die lokale Regierung diese Angriffe auf das Wahlrecht aufmerksam verfolgen und alle Versuche, Wähler einzuschüchtern, verfolgen." Michigans Justizministerin Dana Nessel warnte ebenfalls vor den "Robocalls".

Nach Reuters-Informationen haben das FBI sowie der Bundesstaat New York  ebenfalls Ermittlungen zu den automatischen Anrufen aufgenommen.  Nach derzeitigem Stand ist unklar, wer hinter den Anrufen steckt.  

05.20 Uhr: Das knappe Rennen bei der US-Präsidentschaftswahl hat die Anleger an den Börsen in Asien in Atem gehalten. In Tokio legte der Nikkei in einem nervösen Handelsverlauf zwar rund zwei Prozent zu. Der japanische Leitindex profitierte dabei aber vor allem von positiven Vorgaben aus den USA und Europa, wo Anleger auf einen Machtwechsel im Weißen Haus gesetzt und sich mit Aktien eingedeckt hatten. Dennoch gebe es insgesamt eine abwartende Haltung, sagte ein Börsianer. Es sehe so aus, dass die Chancen auf einen demokratischen Durchmarsch "fast minütlich" sinken.

05.10 UhrDonald Trump gewinnt Utah mit sechs Wahlleuten. Damit holt Trump etwas auf und liegt nun bei 118 Wahlleuten.

05.00 UhrJoe Biden gewinnt laut AP auch die Staaten New Hampshire, Kalifornien, Washington und Oregon. Kalifornien stellt mit 55 Wahlleuten den größten Staat des Abends dar. Donald Trump gewinnt Idaho dazu. Biden hat damit aktuell 209 Wahlleute gesammelt. Trump steht bei 112 Wahlleuten.

04.45 Uhr: Ab 05.00 Uhr MEZ werden erste Ergebnisse aus den Staaten Kalifornien, Oregon und Washington an der US-Westküste erwartet. Alle drei Staaten haben bei den vergangenen zwei Präsidentschaftswahlen mehrheitlich den demokratischen Kandidaten gewählt.

04.35 UhrDonald Trump gewinnt Missouri mit zehn Wahlleuten. Damit hat Trump nun 108 und Herausforderer Biden 131 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

04.20 Uhr: In einem Tweet behauptete US-Präsident Trump, dass die US-Wirtschaft mit seiner Regierung "mit 33,1 Prozent schneller gewachsen sei, als jemals zuvor". Nächstes Jahr werde "das großartigste Wirtschaftsjahr in der amerikanischen Geschichte".

DW Faktencheck: In der Tat ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA im dritten Quartal 2020 um 33,1 Prozent gewachsen. Aber diese Zahl muss im Kontext betrachtet werden: Das Wachstum im dritten Quartal folgte einem Minus von 5,0 Prozent im ersten und einem noch stärkeren Rückgang von 31,4 Prozent im zweiten Quartal 2020 – ein historisches Minus, was den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie geschuldet ist. Dies geht aus den offiziellen Zahlen des Bureau of Economic Analysis (BEA) hervor, einer Agentur des US-Handelsministeriums (Stand: 29. Oktober).

Weitere Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung der USA während der Pandemie sind für den 25. November angekündigt. Während der ersten drei Jahre von Trumps Amtszeit als US-Präsident wuchs das BIP des Landes um 2,5 Prozent. Damit war seine Bilanz etwas besser als die von Vorgänger Barack Obama, der in den drei Jahren zuvor auf 2,3 Prozent Wirtschaftswachstum kam.

04.00 UhrDonald Trump gewinnt den Staat Kansas mit sechs Wahlleuten. Damit hat Trump nun 98 und Herausforderer Biden 131 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt. Ebenfalls haben die Wahllokale in Idaho, Iowa, Montana, Nevada und Utah geschlossen. Dort ist es noch zu früh, um sicher einen Gewinner zu nennen.

03.40 UhrJoe Biden gewinnt laut AP auch den Staat Colorado. Biden hat damit aktuell 131 Wahlleute gesammelt. 270 werden zum Sieg benötigt.

03.30 UhrJoe Biden gewinnt den District of Columbia und damit die Hauptstadt Washington mit drei Wahlleuten. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Joe Biden hat damit aktuell 122 und Donald Trump 92 Wahlleute gesammelt. 270 werden zum Sieg benötigt.

03.20 Uhr: Auch im wichtigen Bundesstaat Texas mit 38 Wahlleuten ist das Rennen laut AP nach der Auszählung von 61 Prozent der Stimmen eng: Biden liegt bei 50,0 Prozent und Trump bei 48,7 Prozent.

03.10 Uhr: Im Bundesstaat North Carolina ist ein mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann vor einem Wahllokal festgenommen worden. Der Mann habe nach seiner Stimmabgabe in der Stadt Charlotte weiter vor dem Wahllokal "herumgelungert", schrieb die Polizei auf Twitter. Es sei ein Anruf eingegangen, wonach der Mann andere Wähler eingeschüchtert haben könnte. Er sei daraufhin zum Verlassen des Geländes aufgefordert worden, später jedoch zurückgekommen. Daraufhin sei er festgenommen worden. Fotos in den sozialen Medien sowie Medienberichten zufolge trug der Mann eine Kappe mit der Aufschrift "Trump 2020". 

03.00 Uhr: Joe Biden gewinnt die Staaten New York und New Mexiko. Donald Trump gewinnt North und South Dakota, Wyoming, Louisiana und Nebraska. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Joe Biden hat damit aktuell 119 und Donald Trump 92 Wahlleute gesammelt. 270 werden zum Sieg benötigt.

02.56 UhrDonald Trump gewinnt laut AP den Staat Indiana mit 11 Wahlleuten. Damit hat Trump nun 72 und Herausforderer Biden 85 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

02.52 Uhr: Um 03.00 Uhr MEZ werden weitere Staaten in den USA die Wahllokale schließen. Die Ergebnisse in Arizona, Michigan, Wisconsin und Texas könnten entscheidend sein im Rennen um das Weiße Haus.

02.42 Uhr: Der bisherige Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, hat seinen Sitz in der Kongress-Kammer verteidigt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen. 

USA Mitch McConnell nach der Abstimmung im Senat zu Amy Coney Barrett

Mitch McConnell im Oktober 2020

02.33 Uhr: Donald Trump gewinnt laut AP den Staat Arkansas mit sechs Wahlleuten. Damit hat Trump nun 61 und Herausforderer Biden 85 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

02.30 Uhr: Ergebnisse aus einer Vielzahl von Bundesstaaten mit vorhergesagten Siegen für beide Kandidaten laufen ein. In dem besonders wichtigen Bundesstaat Florida (29 Wahlleute) liegen nach ersten Teilergebnissen Trump und Biden nach Angaben von AP zunächst mit 50,7 Prozent für Trump und 48,5 Prozent für Biden fast gleichauf.

02.15 Uhr: In Nevada beantragen die Republikanische Partei und Trumps Wahlkampfteam einem NBC-Bericht zufolge eine einstweilige Verfügung, um die Auszählung von Briefwahlstimmen zu begrenzen. Betroffen wäre der Kreis Clark County, wo die Großstadt Las Vegas liegt.

02.00 Uhr: Donald Trump gewinnt die Staaten Mississippi, Oklahoma, Alabama und Tennessee. Joe Biden gewinnt die Staaten Connecticut, seinen Heimatstaat Delaware, Illinois, Maryland, Massachusetts, New Jersey, Rhode Island. Das meldet die Nachrichtenagentur AP. Damit hat Präsident Donald Trump nun 55 und Herausforderer Joe Biden 85 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

01.57 UhrDonald Trump hat der Nachrichtenagentur AP zufolge den Bundesstaat South Carolina gewonnen - dadurch hat Biden jetzt 16 und Trump 22 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

01.50 Uhr: Um 02.00 Uhr MEZ werden insgesamt 18 Bundesstaaten und die Hauptstadt Washington D.C. die Wahllokale teilweise oder vollständig schließen. Darunter ist auch der umkämpfte Staat Pennsylvania.

01.39 Uhr: Joe Biden gewinnt den Bundesstaat Virginia - dadurch hat Biden jetzt 16 und Trump 13 Stimmen des "Electoral College". Das meldet die Nachrichtenagentur AP. 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt.

01.30 Uhr: Die Wahllokale in West Virginia und den umkämpften Staaten North Carolina und Ohio haben geschlossen. Nach unseren Zahlen hat Donald Trump den Bundesstaat West Virginia gewonnen - dadurch hat Trump jetzt 13 Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt. Die Ergebnisse in North Carolina und Ohio sind noch zu eng beieinander, um einen Gewinner zu bestimmen.

01.25 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas äußerte sich in der Wahlsendung des Ersten zu den möglichen Auswirkungen der US-Wahl. Sollten sich die USA weiter zurückziehen, müsse Europa mehr Verantwortung übernehmen, sagte Maas. Vor allem mit Blick auf Afrika und den Mittleren und Nahen Osten müsse Europa mehr tun als in der Vergangenheit.

Video ansehen 00:41

Maas: "Europa muss mehr Verantwortung übernehmen"

01.00 Uhr: Nach unseren Zahlen hat Donald Trump den Bundesstaat Kentucky gewonnen, Joe Biden gewinnt den Staat Vermont - dadurch hat Trump jetzt acht und Joe Biden drei Stimmen des "Electoral College". 270 Stimmen werden zum Sieg benötigt. In weiteren Staaten, die um 1.00 Uhr MEZ ihre Wahllokale geschlossen haben, sind die ersten Ergebnisse noch zu knapp, um einen Sieger zu küren.

00.47 Uhr: Um Mitternacht MEZ haben die Wahllokale in Kentucky, Indiana und teilweise auch in New Hampshire geschlossen. Die Auszählung der Stimmen hat begonnen - es wird aber noch einige Zeit dauern, bis aussagekräftige Ergebnisse vorliegen werden. Um 1.00 MEZ werden weitere sechs Staaten die Wahllokale schließen, darunter die besonders umkämpften Staaten Florida und Georgia.

00.13 Uhr: Die US-Bürger wählen neben dem Präsidenten auch die 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie rund ein Drittel der 100 Mandate im Senat. Die Mehrheiten in den beiden Kammern sind entscheidend für die Arbeit des künftigen Staatsoberhauptes. Ein Senat oder ein Repräsentantenhaus, das nicht der Partei des Präsidenten angehört, könnte dessen Vorhaben blockieren. Laut den letzten Umfrageanalysen des renommierten Portals FiveThirtyEight haben die Demokraten eine 75-prozentige Chance, den aktuell republikanisch-dominierten Senat zu übernehmen. Das aktuell demokratisch-dominierte Repräsentantenhaus wird laut Umfragen wohl in der Hand der Demokraten bleiben.

23.50 Uhr: Twitter und Facebook sperren etliche rechtsgerichteten Nachrichten zur amerikanischen Präsidentenwahl. Die Konten hätten mit ihrem Inhalt gegen die Regeln der sozialen Netzwerke verstoßen, teilten die Unternehmen mit. Die Konten seien erst vor kurzem angelegt worden.

23.50 Uhr: Laut den Nachwahlbefragungen (Exit Polls) war für die Wähler vor allem die wirtschaftliche Lage entscheidend. Laut CNN nannten 34 Prozent der Wähler die Wirtschaft als wichtigstes Thema bei der Wahl, gefolgt von rassistischer Benachteiligung (21 Prozent) und der Corona-Pandemie (18 Prozent). Das Krisenmanagement der US-Regierung in der Pandemie bewerteten 48 Prozent der Befragten als gut, 51 Prozent als schlecht.

23.40 Uhr: Zu den wichtigsten Swing States zählen Florida, das 29 Wahlleute ins Electoral College entsenden darf, Pennsylvania (20 Stimmen) und Ohio (18), ebenso Michigan, Wisconsin und Minnesota, wo zusammen 36 Stimmen zu holen sind. Ohio gilt zudem als wichtiger Indikator. Es gilt: Wer in Ohio gewinnt, wird auch Präsident. Der letzte Kandidat, der die Wahl gewann obwohl er in Ohio verlor war John F. Kennedy.

US Wahl 2020 | Briefwahl in Florida

Briefwahlunterlagen in Florida: Viele Ergebnisse könnten sich in diesem Jahr verzögern

23.30 Uhr: Wer der nächste US-Präsident wird, entscheidet sich in wenigen US-Bundesstaaten. In vielen der 50 Staaten gewinnt immer dieselbe Partei, aber etwa ein Dutzend sind hart umkämpft. In diesen sogenannten Battleground States oder Swing States haben Trump und Biden vor allem im Endspurt des Wahlkampfs um Stimmen geworben. Mit sehr engen Rennen rechnen Wahlforscher in Arizona, Florida, Georgia, Michigan, North Carolina, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin.

23.19 Uhr: Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt. Die Stimmen der Wähler entscheiden über die Zusammensetzung eines Wahlkollegiums, dem Electoral College, das letztlich den Präsidenten wählt. Das Electoral College setzt sich aus den Wahlleuten zusammen, die jeder Bundesstaat entsenden darf. Die Anzahl der Wahlfrauen und -männer eines Bundesstaats orientiert sich dabei an der Einwohnerzahl. Für einen Wahlsieg braucht ein Kandidat die Stimmen von mindestens 270 der 538 Wahlleute im Electoral College.

23.11 Uhr: Das FBI geht einer Welle mysteriöser Roboteranrufe am Tag der US-Präsidentenwahl nach, die die Angerufenen zum Zuhausebleiben auffordern. Das US-Heimatschutzministerium erklärte, das FBI habe Ermittlungen aufgenommen. Die Bundespolizei selbst lehnt eine Stellungnahme ab. Auch die New Yorker Generalstaatsanwältin Laetitia James kündigt Untersuchungen an. Bei den Anrufen sagt eine Computerstimme: "Hallo, dies ist nur ein Testanruf. Zeit zu Hause zu bleiben. Bleiben sie sicher und zu Hause." 

22.58 Uhr: An verschiedenen Orten in den USA bilden sich lange Schlangen vor den Wahllokalen. In einigen Vorstädten in Pennsylvania, die als wahlentscheidend in diesem umkämpften Swing State gelten, warten Wähler laut CNN stundenlang, bevor sie ihre Stimme abgeben können. 

US Wahl 2020 | Wahllokal in Wisconsin

Auch in Wisconsin mussten die Wähler für die Stimmabgabe anstehen - die meisten trugen einen Mund-Nasen-Schutz

22.51 Uhr: Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter in der langen Reihe der Staaten. Die Inselbewohner können ihre Stimme bis 6.00 Uhr MEZ morgens abgeben. Auch in weiten Teilen Alaskas sind die Wahllokale bis 6.00 Uhr MEZ geöffnet, auf den Aleuten noch eine Stunde länger, bis 7.00 Uhr. Wenn diese im nördlichsten Bundesstaat schließen, ist die US-Wahl beendet.

22.47 Uhr: Der größte Bundesstaat an der Westküste, der sich in der Zeitzone mit Pacific Time (PT) befindet, ist Kalifornien. Wenn die Wahllokale dort um 20.00 Uhr Ortszeit schließen, ist es in Deutschland bereits 5.00 Uhr MEZ in der Früh. Im Nachbar-Bundesstaat Nevada ist die Wahl eine Stunde früher vorbei, um 4.00 Uhr MEZ. In Oregon und Washington ist am Wahltag nur wenig los. Hier haben die meisten Wähler bereits per Briefwahl abgestimmt.

Video ansehen 01:52

Angespannte Stimmung beim Urnengang in den USA

22.43 Uhr: In den Bundesstaaten im Zentrum der USA (Central Time) schließen die Wahllokale zwischen 2.00 Uhr MEZ - etwa in großen Teilen von Texas und Kansas, in Oklahoma, Missouri und Illinois - und 4.00 Uhr MEZ (Iowa). In den US-Bundesstaaten Minnesota und Wisconsin können die Wähler bis 3.00 Uhr MEZ ihre Stimme abgeben. Auch der Staatengürtel, der in einer Zeitzone mit Mountain Time (MT) liegt, schließt seine Wahlen in diesem Zeitraum ab. Dazu zählen etwa die Bundesstaaten Arizona, Colorado und Utah.

22.40 Uhr: Gegen Mitternacht (MEZ) schließen in die ersten Wahllokale - zunächst in den Bundesstaaten Kentucky und Indiana. In Florida können die Wähler - genauso wie in vielen anderen Staaten an der Ostküste - bis 1.00 Uhr MEZ abstimmen. In North Carolina und Ohio werden die Wahlurnen um 1.30 Uhr MEZ versiegelt. In anderen Bundesstaaten, etwa in Pennsylvania und Michigan sowie in der Hauptstadt Washington D.C. dürfen die Wähler bis 2.00 Uhr MEZ abstimmen. Erst um 3.00 Uhr MEZ schließen die Wahllokale in New York.

Video ansehen 04:41

Trump gegen Biden: Porträt der Rivalen

22.35 Uhr: Im Dorf Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire ist die Wahl schon vorbei. Kurz nach Mitternacht gaben die nur fünf wahlberechtigten Einwohner ihre Stimmen dort im Wahllokal ab - alle fünf entfielen auf Biden, Amtsinhaber Trump ging leer aus.

22.29 Uhr: US-Präsident Donald Trump gab sich am Wahltag während eines Besuchs bei seinen Wahlkampfhelfern siegessicher. "Ich glaube, wir werden eine großartige Nacht haben", sagte Trump in Arlington bei Washington. Die Zahlen, die er aus den Bundesstaaten Texas, Arizona oder Florida sehe, seien sehr gut. Die letzten Umfragen sehen den republikanischen Präsidenten allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden - sowohl landesweit als auch in mehreren entscheidenden Swing States.

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Black Lives Matter – Hoffen auf einen neuen Präsidenten

22.24 Uhr: Die US-Aktienmärkte haben am Tag der US-Präsidentschaftswahl ihren Erholungskurs nach dem Ausverkauf der Vorwoche fortgesetzt. Eine Welle des Optimismus schwappe an die Wall Street, dass der Wahlausgang keine größeren Ungewissheiten mit sich bringe, sagte ein Portfoliomanager. Positive Impulse lieferten die Ölpreise, die den stärksten Anstieg seit einem Monat verzeichneten. Der Dow Jones Industrial schloss 2,06 Prozent höher bei 27.480,03 Punkten, nachdem er zum Wochenstart bereits um 1,6 Prozent zugelegt hatte.

22.11 Uhr: Als Sicherheitsmaßnahme wegen möglicher Proteste nach der US-Präsidentenwahl ist das Weiße Haus in Washington durch einen zusätzlichen Zaun abgeriegelt worden. Auf Bildern ist eine weiße, mauerartige Befestigung an der Südseite zu erkennen. Teile des Gebiets rund ums Weiße Haus, darunter der Lafayette Park im Norden, waren schon seit dem Sommer teilweise für die Öffentlichkeit gesperrt - wegen Protesten, aber auch wegen Bauarbeiten.

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Kampf um Latino-Stimmen in Florida

22.07 Uhr: Beide Kandidaten waren auch noch am Wahltag in den Bundesstaaten unterwegs und kämpften um die noch unentschlossenen Wähler: Biden trat nochmals in Pennsylvania auf, Trump wollte Virginia besuchen. In mehreren Tweets rief Biden zudem zum Wählen auf. Unter anderem schrieb er: "Wir sind in einer Schlacht um die Seele der Nation. Und ihr habt die ultimative Macht, das Ergebnis zu bestimmen."

21.59 Uhr: In North Carolina, einem der womöglich wahlentscheidenden Swing States, wurde die Öffnungszeit von vier Wahllokalen verlängert. Das entschied die Wahlkommission des Bundesstaats, wie CNN und Bloomberg berichten. Grund sind offenbar technische Probleme in den Wahllokalen. Durch die Verlängerung der Abstimmung verspätet sich die Bekanntgabe der Wahlergebnisse in North Carolina wohl um mindestens 45 Minuten. 

 

21.50 Uhr: Ergebnisse aus ersten Bundesstaaten werden nach Mitternacht (MEZ) erwartet. Es ist aber unklar, ob die US-Fernsehsender schon in der Wahlnacht einen Gesamtsieger ausrufen werden. Wegen der vielen Briefwahlstimmen dürfte die Auszählung länger dauern - es droht womöglich ein tage- oder sogar wochenlanger Wahlkrimi.

21.45 Uhr: Mehr als 100 Millionen Menschen haben bereits vor dem eigentlichen Wahltag abgestimmt. Das entspreche mehr als 73 Prozent der Stimmen, die 2016 insgesamt abgegeben wurden, berichtet das "U.S. Elections Project". Besonders stark war die Wahlbeteiligung in einer Reihe von Bundesstaaten im Süden und Westen. In Texas, Washington State, Oregon und Hawaii überstieg die Zahl der Frühwähler jeweils sogar die der 2016 insgesamt abgegebenen Stimmen. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Frühwähler den demokratischen Herausforderer Joe Biden unterstützen. Republikaner Donald Trump hatte vor allem die Briefwahl immer wieder, und ohne jeden Beleg, mit Betrug in Verbindung gebracht.

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