Die Schwarmintelligenz | Wort der Woche | DW | 02.11.2018
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Wort der Woche

Die Schwarmintelligenz

Tiere setzen auf Schwarmintelligenz. Und auch Menschen versuchen es. Mitunter mit schlimmen Folgen.

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Schwarmintelligenz

Viele kleine Fische haben keine Chance gegen einen großen Fisch. Aber wenn sie sich alle zusammentun und gemeinsam schwimmen, können sie gegen den Feind ankommen. Mit diesem Bild wird der Begriff „Schwarmintelligenz“ gern erklärt. Viele Tiere zusammen bilden einen Schwarm. Jemand, der intelligent ist, ist schlau. Das bedeutet also: Wenn sich alle zusammentun, können sie mehr erreichen. Auch Menschen setzen mitunter auf die Schwarmintelligenz. Wird das Wissen von jedem einzelnen zu einem großen Ganzen zusammengeführt, kann das hilfreich sein. So besteht in einer Quizshow im deutschen Fernsehen die Möglichkeit, das Publikum einmal antworten zu lassen, wenn man nicht weiterweiß. Meist stimmt die Antwort, manchmal jedoch nicht. Dann tut es besonders weh, wenn man einen möglichen Gewinn verliert, weil man auf die Menschenmasse vertraut hat. Folglich könnte gelten: Schwarmintelligenz kann helfen, muss es aber nicht. Man sollte auch noch selber denken.

 

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